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Mit dem Nightjet nach Brüssel?

Meinung

Pro Nightjet nach Brüssel

1945 1960 1980 2000 2020
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„Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!“ lautet der Slogan des Space-Rangers Buzz Lightyear aus dem Pixar Animationsfilm Toy Story. Brüssel ist zwar nicht die Unendlichkeit, aber man darf ja wohl noch träumen. Am Sonntag fuhr der ÖBB Nightjet erstmals vom Wiener Hauptbahnhof nach Brüssel ab, in Zukunft wird er das zweimal wöchentlich. Kein weltbewegender Schritt in Bezug auf die Klimakrise, das stimmt. Ein positiver aber allemal. Und zwar für jene, denen es nicht egal ist, welche Auswirkungen das eigene Handeln auf die Umwelt hat. Für jene, die etwas ändern wollen, und sei es noch so klein. Natürlich rettet niemand das Klima, wenn er oder sie anstatt eines Flugtickets eine Zugfahrkarte ersteht. Aber darum geht es auch nicht.

Es geht darum, die Wahl zu haben. Möchte man das bestehende, fehlerhafte System weiter unterstützen oder nicht? Kann man die persönliche Lebensweise klimaneutraler gestalten als bisher? Gibt es Alternativen, die den eigenen Wertvorstellungen entsprechen? Oder in Zahlen: Möchte man sich für 40 Kilo C0₂, die eine Bahnfahrt von Wien nach Brüssel in etwa verursacht, verantworten, oder für 410 Kilo, die ein Flieger circa beansprucht? Dass eine Zugfahrt wesentlich länger dauert, oft teurer ist und lückenhafte Fahrpläne unserem termingeplagten Lebensstil in die Quere kommen, ist nicht abzustreiten. Gerade deshalb sind Initiativen, die dem entgegenwirken (und zwei wöchentliche Verbindungen sind besser als keine), unbedingt zu begrüßen. Bleibt zu hoffen, dass diese bestmöglich genutzt werden und weitere Strecken folgen. Meinetwegen muss es auch nicht die Unendlichkeit sein – rund um den Globus reicht auch.

„Bis zur Unendlichkeit und noch viel weiter!“ lautet der Slogan des Space-Rangers Buzz Lightyear aus dem Pixar Animationsfilm Toy Story. Brüssel ist zwar nicht die Unendlichkeit, aber man darf ja wohl noch träumen. Am Sonntag fuhr der ÖBB Nightjet erstmals vom Wiener Hauptbahnhof nach Brüssel ab, in Zukunft wird er das zweimal wöchentlich. Kein weltbewegender Schritt in Bezug auf die Klimakrise, das stimmt. Ein positiver aber allemal. Und zwar für jene, denen es nicht egal ist, welche Auswirkungen das eigene Handeln auf die Umwelt hat. Für jene, die etwas ändern wollen, und sei es noch so klein. Natürlich rettet niemand das Klima, wenn er oder sie anstatt eines Flugtickets eine Zugfahrkarte ersteht. Aber darum geht es auch nicht.

Es geht darum, die Wahl zu haben. Möchte man das bestehende, fehlerhafte System weiter unterstützen oder nicht? Kann man die persönliche Lebensweise klimaneutraler gestalten als bisher? Gibt es Alternativen, die den eigenen Wertvorstellungen entsprechen? Oder in Zahlen: Möchte man sich für 40 Kilo C0₂, die eine Bahnfahrt von Wien nach Brüssel in etwa verursacht, verantworten, oder für 410 Kilo, die ein Flieger circa beansprucht? Dass eine Zugfahrt wesentlich länger dauert, oft teurer ist und lückenhafte Fahrpläne unserem termingeplagten Lebensstil in die Quere kommen, ist nicht abzustreiten. Gerade deshalb sind Initiativen, die dem entgegenwirken (und zwei wöchentliche Verbindungen sind besser als keine), unbedingt zu begrüßen. Bleibt zu hoffen, dass diese bestmöglich genutzt werden und weitere Strecken folgen. Meinetwegen muss es auch nicht die Unendlichkeit sein – rund um den Globus reicht auch.