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Maskenpflicht: Rückkehr der Maske?

Politik

Rückkehr der Maske? Ja

1945 1960 1980 2000 2020

Warum Oliver Tanzer für eine Maskenpflicht ist.

1945 1960 1980 2000 2020

Warum Oliver Tanzer für eine Maskenpflicht ist.

Die Lockerung des Covid-19-Lockdowns fand unter der Voraussetzung statt, dass die Menschen Eigenverantwortung besitzen und danach handeln können. Nun gibt es eine große Mehrheit, die das vermag. Sie hält Abstand, wäscht sich weiterhin die Hände, setzt Masken auf, hält wo notwendig Abstand. Aber einige wenige tun das nicht. Sie haben verschiedene Motivationen. Die einen meinen etwa, Gott sei nur dann in ihrer Mitte, wenn sie sich an den Händen fassen und umarmen (ein kurioser Gott), oder das Baden sei nur lustig, wenn man sardinenähnlichen Körperkontakt pflegt, und die Bekanntschaft nur dann gut, wenn man einander wieder die Hände schüttelt. Es sind also einige unter uns, die meinen, die neue Normalität sei die alte Normalität.

Die Rechnung bekommen wir derzeit präsentiert, in Oberösterreich und sonst wo. Und weil es diese Leute gibt, funktioniert das Prinzip Eigenverantwortung und damit die Grundvoraussetzung für die Freiheit nicht. Bevor nun also alle mit Mühe erreichten Fortschritte zunichtegemacht werden und Österreich in einen Fleckerlteppich von Quarantäneregionen verwandelt wird, muss man zu jenen Zwängen zurückkehren, die von wirklich allen verstanden werden. Also Masken in den Supermärkten, Höchstgrenzen bei Publikumsveranstaltungen, Abstandsgebot. Jene, die glauben, dagegen verstoßen zu können, brauchen auch wieder Strafen. Und man sollte diese Strafen äußerst hoch ansetzen. Das würde einerseits zu mehr Disziplin der Dummen führen. Darüber hinaus wäre es eine Genugtuung für jene, die eigenverantwortlich sind und nun trotzdem wieder
unter die Maske müssen.

Die Lockerung des Covid-19-Lockdowns fand unter der Voraussetzung statt, dass die Menschen Eigenverantwortung besitzen und danach handeln können. Nun gibt es eine große Mehrheit, die das vermag. Sie hält Abstand, wäscht sich weiterhin die Hände, setzt Masken auf, hält wo notwendig Abstand. Aber einige wenige tun das nicht. Sie haben verschiedene Motivationen. Die einen meinen etwa, Gott sei nur dann in ihrer Mitte, wenn sie sich an den Händen fassen und umarmen (ein kurioser Gott), oder das Baden sei nur lustig, wenn man sardinenähnlichen Körperkontakt pflegt, und die Bekanntschaft nur dann gut, wenn man einander wieder die Hände schüttelt. Es sind also einige unter uns, die meinen, die neue Normalität sei die alte Normalität.

Die Rechnung bekommen wir derzeit präsentiert, in Oberösterreich und sonst wo. Und weil es diese Leute gibt, funktioniert das Prinzip Eigenverantwortung und damit die Grundvoraussetzung für die Freiheit nicht. Bevor nun also alle mit Mühe erreichten Fortschritte zunichtegemacht werden und Österreich in einen Fleckerlteppich von Quarantäneregionen verwandelt wird, muss man zu jenen Zwängen zurückkehren, die von wirklich allen verstanden werden. Also Masken in den Supermärkten, Höchstgrenzen bei Publikumsveranstaltungen, Abstandsgebot. Jene, die glauben, dagegen verstoßen zu können, brauchen auch wieder Strafen. Und man sollte diese Strafen äußerst hoch ansetzen. Das würde einerseits zu mehr Disziplin der Dummen führen. Darüber hinaus wäre es eine Genugtuung für jene, die eigenverantwortlich sind und nun trotzdem wieder
unter die Maske müssen.