
Physik-Nobelpreis: Unsere Zukunft mit KI
Künstliche Intelligenz (KI): Damit wählte die Akademie der Wissenschaften in Stockholm eines der großen Zeitthemen für den Physik-Nobelpreis – und nahm es dafür mit den strengen Fächergrenzen nicht so genau. US-Forscher John Hopfield (Princeton) und der Brite Geoffrey Hinton (University of Toronto) teilen sich die Auszeichnung – und zwar „für bahnbrechende Entdeckungen und Erfindungen, die maschinelles Lernen mit künstlichen neuronalen Netzen ermöglichen“, wie das Nobelpreis-Komitee verkündete. „KI wird mit der Industriellen Revolution vergleichbar sein“, so Hinton bei der Preisbekanntgabe. „Sie wird die Menschen aber nicht an körperlicher Stärke, sondern an intellektuellen Fähigkeiten übertreffen.“ Der KI-Pionier sieht positive Anwendungen z.B. durch gesteigerte Produktivität oder ein effizienteres Gesundheitswesen. „Wir müssen uns aber auch über eine Reihe möglicher negativer Folgen Sorgen machen, besonders über die Gefahr, dass diese Dinge außer Kontrolle geraten.“ Aus eben dieser Sorge hatte der 76-jährige Hinton 2023 als einer der führenden KI-Entwickler bei Google gekündigt.
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