Federspiel

Ominöse Elternschaft

Die Sehnsucht nach der Versöhnung des Menschen mit Technik und Natur gebiert die Mysterien, die auf dem Boden seiner Hybris wachsen, meint Lydia Mischkulnig.

1745528-MischkulnigSW.png

Lydia Mischkulnig

Federspiel

Jeder ist ein Mörder

Daniel Wisser beobachtet einen Christbaumentsorgungsplatz und bekommt Ideen für eine siebenstaffelige Streamingserie.

Daniel Wisser

Federspiel

In der Korrekturanstalt

„Das gehört sich nicht!“ taugt als Einwand weder gegen Satire noch gegen Kunst, meint Daniela Strigl.

1745574-StriglSW.png

Daniela Strigl

Federspiel

Lichtermeer im ORF: Die Ohnmacht der Bilder

Waren es 30.000 oder doch viel mehr Teilnehmer am Lichtermeer #yeswecare auf dem Wiener Ring? Ob die erste Schätzung oder die nachträgliche Quantifizierung der Polizei zutrifft, ist sachlich so zweitrangig wie der Zahlenvergleich mit Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen. Denn die friedliche, ruhige Kerzen-Aktion stand stellvertretend für die überwiegende, schweigende Mehrheit in Österreich. Das sind jene, die alle Einschränkungen und Zumutungen durch die Pandemie im ureigenen Sinne, aber auch zum Wohle aller ertragen. Das sind jene regeltreuen Geimpften, die angesichts der militanten

1745545-PleiknerSW.png

Peter Plaikner

Federspiel

Corona & Malaria

Lydia Mischkulnig sieht die Demos von heute und erinnert sich an Niki Lists Film "Malaria".

1745528-MischkulnigSW.png

Lydia Mischkulnig

Federspiel

Die Infras

Daniel Wisser über die Rückkehr des vorauseilenden Pessimismus.

Daniel Wisser

Federspiel

Digitaler Separatfrieden

Peter Plaikner über die Regulierung digitaler Riesen wie Google und Facebook durch die EU.

1745545-PleiknerSW.png

Peter Plaikner

Federspiel

Nebelspaziergang

Was wird nun werden, im Nebel, wenn man hineinschaut in den Dunst, fragt Lydia Mischkulnig - und geht durch den Nebel.

1745528-MischkulnigSW.png

Lydia Mischkulnig

Federspiel

Das Eintagebuch

Daniel Wisser weiß nun, was er der Welt hinterlassen wird.

Daniel Wisser

Federspiel

Der deklassierte Klassiker

Wo bleiben die Festivitäten zu Franz Grillparzers 150. Todestag? Daniela Strigl über ein befremdliches Desinteresse.

1745574-StriglSW.png

Daniela Strigl

Federspiel

Infos rund um die Uhr

Peter Plaikner über „das, was fehlt“ in Österreichs öffentlich-rechtlichem Rundfunkangebot: einen wirklich puren 24-Stunden-Infokanal.

1745545-PleiknerSW.png

Peter Plaikner

Federspiel

Verkannte Umfragen

Peter Plaikner über den Einfluss von Meinungsumfragen auf Wahlergebnisse und politische Bildungsaufgaben der Medien.

1745545-PleiknerSW.png

Peter Plaikner

Federspiel

Zeichenstunde

Lydia Mischkulnig über ideologisch geprägte Farb-Konnotationen.

1745528-MischkulnigSW.png

Lydia Mischkulnig

Federspiel

Hamburg: Zuckersüße Pfeffersäcke

In Daniel Wissers jüngstem Roman „Wir bleiben noch“ findet sich eine Szene in einer Wiener Straßenbahn: Eine alte Dame ruft angesichts von drei Männern, die keine Anstalten machen, ihr einen Sitzplatz zu überlassen: „Gibt es denn heutzutage keine Kavaliere mehr?“ Worauf einer von ihnen meint: „Kavaliere gibt es schon noch, gnädige Frau, aber leider zu wenig Sitzplätze.“ Vielleicht war es diese hinterfotzige Spielart Wiener Kavaliertums, die mich während eines bahnstreikbedingt ausgedehnten Aufenthalts in Hamburg die hanseatische Höflichkeit schätzen ­lehrte. Überall in

1745574-StriglSW.png

Daniela Strigl