Der kolumbianische Regisseur Simón Mesa Soto zeichnet in seinem Drama eine vergnügliche Satire auf den Literaturbetrieb. Zugleich wird die Geschichte eines Mannes erzählt, der nicht erwachsen werden will.
„Der Teufel trägt Prada 2“: Zwanzig Jahre später haben Meryl Streep, Anne Hathaway und ihre Mitspielenden auch am zweiten Teil des Kultfilms ihre helle Freude.
Nicht als biederen Maler seiner Zeit, sondern als Revoluzzer möchte das Belvedere Ferdinand Georg Waldmüller in einer Ausstellung in der Orangerie zeigen.
Die aktuelle Ausstellung im Wiener mumok lässt vier Künstlerinnen und einen Künstler von heute ihre Arbeiten mit solchen aus den 1920er und 1930er Jahren kombinieren und provoziert damit neue Sichtweisen.
Literatur kann auf besondere Weise durchlässig sein für viele Schichten des Menschen, für das Heimliche, für das Unheimliche. Das zeigen auch jene Bücher, die dieses Frühjahr in österreichischen Verlagen erschienen sind. Neue Literatur zum Welttag des Buches am 23. April.
Harald Friedls Doku „Wahlkampf“ über die Nationalratswahl 2024 rund um Andreas Babler ist ein Film über Menschen, die versuchen, die Politik zu beherrschen.
Und wie schlafen Tiere? Darum geht es in „Tierisch wilde Schlafmützen“ von Michael Stavarič und Nele Brönner, begleitet von traumhaften Illustrationen. „Woran bemisst sich der Wert von Literatur?“, fragt man sich außerdem mit Blick auf das Ende der Literatur- und Sachbuchprogramme des Leykam-Verlags.
In „Paris Murder Mystery“ spielt Jodie Foster die amerikanische Psychoanalytikerin Lillian Steiner, die in Paris eine große Nummer im Therapie-Business ist.
Das Biopic „Michael“ erzählt die Geschichte von Michael Jackson, mit dessen Neffen in der Hauptrolle. Es ist der Versuch einer hemmungslosen Geschichtsumschreibung.
FURCHE Filmkritiken
Festival-Hits - und alle relevanten, in Österreich gezeigten Filme.
Von Spanien nach Argentinien und retour: In seinem Roman „Die Schwestern“ widmet sich Colm Tóibín den einschneidenden Erfahrungen von Entfremdung, Geschwisterrivalität und Verwurzelung.
In „Rose“ erzählt Markus Schleinzer vom Versuch einer Frau, in der Männerwelt des 17. Jahrhunderts zu bestehen. Sandra Hüller begeistert in der Titelrolle, für ihre Darstellung erhielt sie bei der Berlinale den Silbernen Bären.
Ein hebräischer Dichter und ehemaliger Nachrichtenoffizier schreibt als S. Yishar 1949 in „Chirbet Chisa“ über seine Seelenqualen in Israels Unabhängigkeitskrieg von 1948. Die Erzählung war ein Bestseller und wühlte die israelische Gesellschaft auf.
Der Buchpreis von FURCHE, Stube und Institut für Jugendliteratur geht an „Freiheit für die Waldwiesel“ von Stepha Quitterer, die mit Sprachwitz und erzählerischem Drive ein ausdifferenziertes Figurenarsenal entwirft.
Humorvoll, aber mit einem kritischen Blick auf die mediale Berichterstattung widmet sich Andreas Meier in seinem Roman „Der Teufel“ der Einteilung der Welt in Gut und Böse.
Was macht „Geselligkeit“ aus? Dieser Frage widmet sich Karl-Markus Gauß in einem neuen Buch. In einer weiteren Publikation unternimmt er Reisen durch Slowenien, Bosnien-Herzegowina und Österreich-Ungarn.