Feuilleton

Identitätspolitik: Gerechtigkeit - nicht Rache

Apartheid - © Foto: Getty Images / Corbis / Hulton-Deutsch Collection

So wie sich linke Identitätspolitik fragen lassen muss, worin langfristig ihre Ziele bestehen – so sind auch ihre Kritiker zu fragen, wie Gleichheit konkret verwirklicht werden soll. Ein Essay.

Regina Polak

16. September 2021

Feuilleton

Identitätspolitik: Anfechtung der Aufklärung

Sklavenhandel - © Foto: picturedesk.com / akg-images

Warum linke Identitätspolitik Gefahr läuft, einst Kolonisierte zu Gefangenen ihrer Zugehörigkeit zu machen – und individuelle Rechte sowie die Demokratie zu verhöhnen. Ein Essay.

Aurelius Freytag

16. September 2021

Film

Amazons Diversitätsrichtlinien: Identitätspolitik im Filmgeschäft

Underground Railroad - © Foto: Amazon Studios/Kyle Kaplan

Mit den kürzlich veröffentlichten Diversitätsrichtlinien der Amazon Studios setzt sich die Identitätspolitik auch in der Filmbranche fest. Mit weitreichenden Konsequenzen, die etwa die Philosophie des Schauspieler(innen)berufs ad absurdum führen. Ein Einwurf.

Michael Krassnitzer

16. September 2021

Animal Spirits

Affenhafte Kerntechnik

Es geht auch ohne Affentheater: Was wir von den Kapuzineräffchen lernen könnten.

3420091-TanzerSW.png

Oliver Tanzer

Multimedia

Die gehörnten Medien

Wie dietagespresse.at Frank Stronachs Präsidentschaftskandidatur fakte.

1526315-FriedrichSW.png

Otto Friedrich

Literatur

„Divina Commedia“: "Alles in mir tanzt"

Roberto Benigni - Der italienische Star-Schauspieler sprach im Rahmen der Eröffnung des Dante-Jahres über den 25. Canto des „Paradiso“ – über die Hoffnung.  - © Foto: Laura Lezza/Getty Images

Viele Italiener haben „ihren“ Dante noch immer intus. Die bis heute ungebrochene Anziehungskraft der „Divina Commedia“ gründet auf ihrem transzendentalen Gehalt, aber auch auf der Person des Dichters.

Katharina Tiwald

09. September 2021

Theater

"Die Politiker": Der Sound der Gegenwart

Die Politiker - © Foto: © Marcel Urlaub / Volkstheater

Raserei, Grübelei, Blödelei: Mit seiner Inszenierung im Wiener Volkstheater überfrachtet Kay Voges das szenische Sprech-Gedicht „Die Politiker“ von Wolfram Lotz mit Bildern.

Patric Blaser

08. September 2021

Federspiel

Hamburg: Zuckersüße Pfeffersäcke

In Daniel Wissers jüngstem Roman „Wir bleiben noch“ findet sich eine Szene in einer Wiener Straßenbahn: Eine alte Dame ruft angesichts von drei Männern, die keine Anstalten machen, ihr einen Sitzplatz zu überlassen: „Gibt es denn heutzutage keine Kavaliere mehr?“ Worauf einer von ihnen meint: „Kavaliere gibt es schon noch, gnädige Frau, aber leider zu wenig Sitzplätze.“ Vielleicht war es diese hinterfotzige Spielart Wiener Kavaliertums, die mich während eines bahnstreikbedingt ausgedehnten Aufenthalts in Hamburg die hanseatische Höflichkeit schätzen ­lehrte. Überall in

1745574-StriglSW.png

Daniela Strigl

Literatur

Dante Alighieri: Vom Elend zur Glückseligkeit

Dante - © Foto: Robert Alexander/Getty Images

Dante Alighieris visionäre Reise von der Hölle ins Paradies ist weltberühmt und hat zahllose Künstler inspiriert. Ausgangspunkt des Werkes war aber eine existenzielle Krise des Dichters.

Nikolaus Halmer

08. September 2021

Literatur

„Monschau“: Es siegt der Wille zur Harmonie

Monschau Bild - © Foto: Imago / Zuma/Keystone

Steffen Kopetzky verarbeitet in seinem neuen Roman ein wenig bekanntes Kapitel deutscher Zeitgeschichte zu einer Studie menschlichen Fehlverhaltens.

Anton Thuswaldner

01. September 2021

Federspiel

Zeit(ung) im (Bewegt-)Bild

In der Verknüpfung des Patschenkinos mit seinen fixen Beginnzeiten und des mobilen Bewegtbilds auf Basis eines riesigen Onlinepublikums schlummern vollkommen neue Möglichkeiten.

1745545-PleiknerSW.png

Peter Plaikner

Ausstellung

Wiener Werkstätte, die Frauenpower

Charlotte Billwiller, Mathilde Flögl, Susi Singer, Marianne Leisching und Maria Likarz, 1924. - © Foto: © MAK

Die Ausstellung „Die Frauen der Wiener Werkstätte“ blickt ein Jahrhundert zurück in eine Zeit, in der Frauen neue Wege wagten in der angewandten Kunst. Trotz reichlich männlicher Kritik.

Brigitte Schwens-Harrant

26. August 2021

Kritik

Herbert Lackners Flucht-Trilogie: Unwillkommene Heimkehr

Breitner - © Foto: picturedesk.com / Imagno / Austrian Archives

Der Politikwissenschafter und Journalist Herbert Lackner stellt im letzten Band seiner Flucht-Trilogie dem „Geist von 1945“ kein gutes Zeugnis aus. Ein Beitrag zur politischen Hygiene Österreichs.

Hellmut Butterweck

25. August 2021

FURCHE Filmkritiken

Festival-Hits - und alle relevanten, in Österreich gezeigten Filme.

Eintauchen

FURCHE Literaturkritiken

Gegenwartsliteratur und Klassiker aus Österreich und aller Welt.

Entdecken

Literatur

Nature Writing: Naturkunde, literarisch

Natur - © Foto: iStock / mantaphoto

Wie in Zeiten von akuter Bedrohung der Natur über die Natur schreiben? Anmerkungen zu einer zunehmend brisanter werdenden Frage.

Anna Rottensteiner

11. August 2021

Philosophie

Die Küste: Ort des unerreichbar Nahen

Iphigenie - © Foto: Getty Images / Universal Images Group / Picturenow

Wenn man am Ufer steht und auf den Horizont hinausblickt, kann es geschehen, dass man dort, an der Linie, wo die sanfte Krümmung des Meeres den Himmel berührt, vom Garten Eden träumt. Über die Küste als Sehnsuchtsort einer entrückten, inneren Reise.

Peter Strasser

05. August 2021

Zeitgeschichte

Der Exodus durch Tirol

Jüdische Flüchtlinge bei ihrer Ankunft in Haifa - Geflüchtete, vertriebene, geschleuste europäische Jüdinnen und Juden bei ihrer Ankunft 1946 im jungen Staat Israel, in dem sie bald mit ihrem alten Kriegsschicksal aufs Neue konfrontiert sind.<br />
  - © Tyrolia Verlag

Sommer 1946: Tausenden gestrandeten jüdischen Flüchtlingen wird in Auffanglagern nördlich und südlich des Brenners offiziell die Ausreise nach Palästina verweigert – bis die Situation eskaliert.

Wolfgang Machreich

05. August 2021

Architektur

17. Architekturbiennale in Venedig: Dystopie und Idealismus

Maison Fibre - Filigrane Fasern, hart wie Stahl: Achim Menges entwickelte für die Universität Stuttgart den Prototypen „Maison Fibre“, eine tragfähige Struktur, die leicht zu recyceln ist. - © Foto: Marco Zorzanello

„Wie werden wir zusammenleben?“ Diese elementare, weltumspannende Frage stellte Kurator Hashim Sarkis bei der heurigen 17. Architekturbiennale in Venedig zur Diskussion. Bild: Filigrane Fasern, hart wie Stahl: Achim Menges entwickelte für die Universität Stuttgart den Prototypen „Maison Fibre“, eine tragfähige Struktur, die leicht zu recyceln ist.

Isabella Marboe

04. August 2021

Theater

Bregenzer Festspiele: Rechtschaffen zugleich und entsetzlich

Bregenzer Festspiele - © Foto: © Bregenzer Festspiele / Karl Forste

Am Scheideweg: Michael Kohlhaas (Max Simonischek, Mitte) hört die Schilderung seines Knechtes (Paul Grill) über das ihm widerfahrene Unrecht an. Seiner Frau (Brigitte Urhausen) steht die Sorge bereits ins Gesicht geschrieben.

Romana Holtemayer

28. Juli 2021