Tarantino - © Foto: Getty Images / Franco Origlia

Tarantino: Plaudereien über Film

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Kultregisseur Quentin Tarantino hat mit „Cinema Speculation“ ein sehr persönliches Buch rund ums Kino geschrieben, das nun auch auf Deutsch erhältlich ist.

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Kultregisseur Quentin Tarantino hat mit „Cinema Speculation“ ein sehr persönliches Buch rund ums Kino geschrieben, das nun auch auf Deutsch erhältlich ist.

„Sie hätten’s aber zeigen sollen.“ So kommentiert der siebenjährige Quentin die berühmte eingefrorene Schlusseinstellung von „Butch Cassidy and the Sundance Kid“. Seine Mutter erklärt ihm, dass die beiden Banditen gestorben sind, damit will sich der kleine Quentin aber nicht abfinden. Es sind Episoden wie diese, anhand derer der heutige Starregisseur und Filmnerd Quentin Tarantino seine ersten Kinoerfahrungen im L.A. der 1970er Jahre einfängt. Sie bilden das Herzstück seines mit Spannung erwarteten ersten Buchs über Film, „Cinema Speculation“.

Ähnlich wie bei seinem Regiekollegen François Truffaut, der mit „Die Filme meines Lebens“ eines der einflussreichsten Dokumente autofiktionalen Schreibens über Film vorgelegt hat, ist auch Tarantinos Liebeserklärung ans Kino in erster Linie ein Bildungsroman. Anhand von kurzen Essays, die meist einzelnen Filmen gewidmet sind, erzählt Tarantino im lässigen Plauderton (ein Ton, der sich nicht immer hundertprozentig ins Deutsche übertragen lässt) von den Filmen, die ihn zu dem gemacht haben, der er heute ist.

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