Ein neues Gewand für die furche

Kurt Vorhofer, legendärer langjähriger Leiter der Wiener Redaktion der Kleinen Zeitung, hat einmal gemeint, schon allein wegen des furche-Heurigen sei es gut, dass es die furche gibt. Heuer wollen wir dieser alljährlich Ende Juni stattfindenden Veranstaltung ein besonderes Glanzlicht aufsetzen: Die Zeitung wird sich dort in neuem Outfit präsentieren. Unser stetiges Bemühen um inhaltliche Verbesserung sollte auch optisch seinen Niederschlag finden, meinten wir, und so wurde ein neues Layout erarbeitet: Elegant sollte es sein, aber auch Charme und Esprit vermitteln - der furche als "Edelbeisl" unter den Printmedien entsprechend: eine Zeitung, die man gerne zur Hand nimmt und mit der man es auch leicht länger aushält.

Erarbeitet hat dieses neue Layout Robert Dengscherz, der seit Anfang April für die Produktion unserer Zeitung verantwortlich ist. Er hat in den letzten Monaten seine ganze, reichlich vorhandene Kreativität dem Relaunch der furche gewidmet. Das Ergebnis können und sollen Sie ab Nr. 25 (20. Juni) wöchentlich in Händen halten: die älteste Wochenzeitung des Landes auf der Höhe der Zeit.

Dengscherz löst als Layouter Josef Graisy ab, der ebenso wie Elfi Thiemer aus der furche-Redaktion ausscheidet. Thiemer und Graisy sind gut eineinhalb Jahrzehnte hindurch für diese Zeitung tätig gewesen. Ihnen sei an dieser Stelle für ihre Arbeit und ihren Einsatz herzlich gedankt.

Die Agenden von Elfi Thiemer im Bereich "Gesellschaft" betreut künftig Doris Helmberger, die sich schon bisher gelegentlich auf diesem Terrain, vor allem aber beim Thema "Bildungspolitik" bestens bewährt hat.

Ganz herzlich möchte ich Cornelius Hell an Bord begrüßen. Er ist seit Anfang Mai unser Feuilleton-Chef und wird in diesem ganz zentralen Teil des Blattes neue Akzente setzen und ihm so das entsprechende Gewicht verleihen. Hell war bisher hauptsächlich frei publizistisch tätig, u. a. für das Spectrum der Presse, den Standard, den ORF-Sender Ö1, den Bayrischen Rundfunk - und seit langem schon auch für die furche.

Als Generalsekretär des Katholischen Akademikerverbandes war Hell auch Chefredakteur der actio catholica, nun mehr Quart. Zeitschrift des Forums Kunst/Wissenschaft/Medien. Eigentlich müsste jemand wie er ja schon längst furche-Redakteur sein - umso schöner, dass er nun zu unserem Team gehört.

Danken möchte ich zum Abschied auch Hells Vorgänger Michael Kraßnitzer, der in den letzten Jahren vor allem als Musik- und Theaterkritiker aber auch als Autor mancher pointierten "Federstriche" in Erscheinung getreten ist.

E-Mail: rudolf.mitloehner@furche.at

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