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Feuilleton

"Ich verstehe die Schafe"

1945 1960 1980 2000 2020

Die Schweiz gilt als Musterland bei Wolfsmanagement und Herdenschutz. Die Kluft zwischen Wolfsgegnern und -befürwortern ist dennoch groß. Wie sieht ein Schäfer die Debatte? Spurensuche auf der Alp.

1945 1960 1980 2000 2020

Die Schweiz gilt als Musterland bei Wolfsmanagement und Herdenschutz. Die Kluft zwischen Wolfsgegnern und -befürwortern ist dennoch groß. Wie sieht ein Schäfer die Debatte? Spurensuche auf der Alp.

Die größte Gefahr auf Norbert Brandtners Schafalp ist die Steilheit. Kein Wettersturz, kein Blitz und schon gar nicht der Wolf sind so präsent, so ständig lauernd und so tödlich wie sie. Eine kleine Unachtsamkeit, ein falscher Tritt, ein Stolperer reichen aus, und die Schwerkraft in Kombination mit den jähen Abhängen rund um die Schäferhütte sorgt für der Katastrophe weiteren Verlauf. Wie ein Adlerhorst klebt die Hütte am Berg. Erst am Tag vor meinem Aufstieg zum Hirten ist ein Schaf abgestürzt. "Wenn du dem Schaf zuschaust, wie es stolpert, wie es stürzt, wie es den Hang runterfliegt, immer schneller wird, dann siehst du dich selbst", sagt der Hirt, "dann siehst du, was wäre, wenn Das Bild kriegst du nicht mehr aus dem Kopf."

In einem guten Almsommer hat er ein Prozent Verlust: Das heißt, von seiner 650 Schafe zählenden Herde kommen sechs, sieben Tiere um. Gibt es viel Unruhe in der Herde, kommt ein früher Wintereinbruch, sind es entsprechend mehr. Und wenn der Wolf kommt? Die Wölfe zögen hier nur durch, sagt er, folgten ihrem Urinstinkt, gingen fast nur auf Schalenwild. Brandtner ist Salzburger, sein Studium absolvierte er an der Wiener Universität für Bodenkultur. Der Arbeitsplatz des drahtigen Mittdreißigers während des Sommer aber ist die Schweizer Starlera Schafalp. Bis zu 2700 Meter Seehöhe reichen die Weiden hinauf. Unten im Tal liegt Innerferrera, Kanton Graubünden. 38 Einwohner. Oben am Berg ist Brandtner mit Hund und Herde meist allein. Wer ihn besucht, muss trittsicher sein. Edelweiß, büschelweise, zeigen, dass man am richtigen Weg, besser Pfad, besser noch Steiglein ist. Die Schäferhütte nistet weiter oben als der "Stern der Alpen", so wie Schäferarbeit weit entfernt ist von Bergidylle und Heidi-Klischees.

Es geht um viel Geld

Almwirtschaft ist Knochenarbeit und Wissenschaft zugleich. Das zeigt der in der Hütte über der Tür hängende Weideplan. Das Almgebiet ist in acht Segmente eingeteilt. Aufgabe des Hirten ist es, seine Herde im Zweiwochentakt ein Rayon nach dem anderen abgrasen zu lassen. Almwirtschaft ist Viehwirtschaft und Landschaftspflege und damit auch Erosions-, Hochwasser-und Lawinenschutz. Am Ende der Saison werden nicht nur die Schafe vom Bauer gezählt und gewogen. Die Behörde kontrolliert, ob und wie der Hirt den Weideplan eingehalten, ob und wie seine Herde die Almlandschaft gepflegt hat. Da geht es dann um das vom Staat für den Landschaftsschutz zur Verfügung gestellte Geld -um viel Geld.

Am Geld entzündet sich auch schnell die Frage nach dem Wolf in der Schweiz: Der finanzielle Schaden, den der Wolf anrichte, die Kosten für Beobachtung und Management, die er verursache, beherrschen die Argumentation. Wie viel Wildnis vertragen die Menschen in den Alpen? Wie kann die Beziehung zwischen Menschen, Nutz-und Raubtieren gemanagt werden? Diese prinzipiellen Fragen bleiben hingegen meist ausgeklammert. Nicht bei Norbert Brandtner: "Wenn ich ein Nutztier wäre, würde ich im Sommer auf die Alm wollen", sagt er einmal in einem Gespräch, lässig auf seinen Bergstock gelehnt und den Blick über sein "Königreich" schweifend. "Jedes Schaf ist eine Persönlichkeit", sagt er auch einmal, und er meint das ernst. Nach zehn Schweizer Almsommern lebt der Hirt eine tiefe Beziehung mit seinem Hund, mit seinen Schafen -und er hat viel Erfahrung und Wissen. Wolfs-Debatten meidet er daher lieber, weil er sie großteils von Emotionen, Politik und Ideologien getrieben erlebt.

Fakt ist, dass seit 1995 nach rund hundertjähriger Abwesenheit wieder regelmäßig Wölfe von Italien und Frankreich in die Schweiz wandern. Zwischen 35 und 40 Wölfe leben laut Schätzung des Vereins CHWOLF derzeit im Land. Und obwohl die Schweiz als Musterland bei Wolfsmanagement und Herdenschutz gilt, reicht die Kluft zwischen den Gegnern der Wölfe und ihren Befürwortern so tief wie der Blick von der Starlera Alp ins Tal. 2012 tappte unweit davon im Calandagebiet ein Wolfswelpe in eine Fotofalle. Der erste Nachweis einer Wolfsfamilie in der Schweiz seit der Wiedereinwanderung. Seither zieht dieses Calandarudel jährlich Welpen auf. Brandtner kennt die Situation in Calanda von Erfahrungsberichten seiner Hirtenkollegen. Das Management des Calandarudels funktioniere gut, sagt er, weil diese Wölfe von Menschen betreute Almen grundsätzlich mieden und fast nur Rotwild jagten. Aber selbst dieses Rudel habe sich, weiß Brandtner, an Siedlungen herangewagt. Jungwölfe mussten von Wildhütern vergrämt werden.

Das entschärft den andernorts in der Schweiz heftigen Streit um die Daseinsberechtigung des Wolfs. Denn die Schafe auf der Alm sind "die Verbindung der Wolfsgegner mit der Natur und dienen als Bollwerk gegen Verwilderung und Wildnis zur Erhaltung der durch den Menschen gezähmten Natur. Demzufolge hat der Mensch ein klares Vorrecht gegenüber natürlichen Prozessen und der Wolf wird als Bedrohung wahrgenommen", heißt es in der Masterarbeit "Deutungskampf im Oberwallis" von Ilona Imoberdorf an der Uni Zürich über die widerstreitenden Positionen in der Wolfs-Debatte. Das Wallis ist für die Untersuchung gut gewählt, inszeniert sich der Kanton doch gern als Innergebirg-Speerspitze gegen die von der "Üsserschwiz", den Städtern, Naturschützern, Bundespolitikern und europäischen Instanzen auferlegten Jagdverbote. Immer wieder kommt es zu Selbstjustiz und unerlaubten Abschüssen. Ein Walliser Ständerat stellte in seinem Büro sogar einen ausgestopften Wolf aus. Mit 60 Stunden gemeinnütziger Arbeit leistete er die Strafe für diese Provokation ab, seinen Heldenstatus bei Wolfsgegnern behielt er bis heute. Der von den Wolfsgegnern gepushte Antrag der Schweiz, den Schutzstatus des Wolfs im Berner Artenschutzabkommen zurückzustufen, wurde am 30. November 2018 vom Europarat vertagt. Der Europarat sei momentan nicht bereit, den Schutz des Wolfes zu lockern, sagte eine Sprecherin. Man wolle die Resultate einer für 2019 großangelegten Studie von EU und Europarat zur Lage der Wölfe in Europa abwarten.

Wie viel Wildnis vertragen wir?

2018 wurden im Wallis neun Wölfe, darunter vier neue, identifiziert: Sie rissen 269 Nutztiere, 98 in geschützten, 70 in nicht schützbaren und 101 in ungeschützten Situationen, und verursachten Entschädigungszahlungen von 118.450 Franken (rund 89.000 Euro). Diese Statistik zeigt, dass Einzäunungen und Herdenschutzhunde die Schutzwirkung gegenüber dem Wolf bestenfalls erhöhen, aber keinen absoluten Schutz vor Wolfsrissen garantieren können. An Antworten auf die prinzipiellen Fragen führt daher kein Weg vorbei: Wie viel Wildnis vertragen die Schweizer, die Österreicher, die Deutschen, die Europäer? Wie viel Lebensraum billigen sie Raubtieren zu? Wie sehr sind die Menschen bereit, sich wieder an die Natur anzupassen und nicht nur umgekehrt? Schafhirte Brandtner hat für sich eine Antwort gefunden: Prinzipiell gesteht er dem Wolf seine Lebensberechtigung zu, so wie dem Adler, der sich ein schwaches Lamm holt.

Was er strikt ablehnt: Wenn wegen Problemwölfen die Almwirtschaft aufgegeben werden müsste. Dazu liebt er seinen Beruf, seine Alm, seine Schafe zu sehr. "Ich verstehe die Schafe", macht er seiner Herde ein Kompliment, "sie haben ihren eigenen Kopf, ich hab' meinen. Und es ist eine Freude, wenn die Weidewechsel funktionieren, wenn sie im Herbst noch genug zu fressen haben, wenn es ruhig wird, du 650 Mäuler rupfen hörst: Grp-grp-grp " Auf Herdenschutzhunde verzichtet er. Für die Größe seiner Herde wären rund ein Dutzend Schutzhunde notwendig. Diese würden zu viel Unruhe in die Herde bringen, sagt der Hirt, sodass die Abstürze vermutlich höher wären als die Wolfsrisse. Das Gelände verzeiht kein Dreinfahren, kein Aufschrecken, kein Hetzen. Denn am gefährlichsten auf Starlera ist das steile Gelände, nicht der Wolf.

Die größte Gefahr auf Norbert Brandtners Schafalp ist die Steilheit. Kein Wettersturz, kein Blitz und schon gar nicht der Wolf sind so präsent, so ständig lauernd und so tödlich wie sie. Eine kleine Unachtsamkeit, ein falscher Tritt, ein Stolperer reichen aus, und die Schwerkraft in Kombination mit den jähen Abhängen rund um die Schäferhütte sorgt für der Katastrophe weiteren Verlauf. Wie ein Adlerhorst klebt die Hütte am Berg. Erst am Tag vor meinem Aufstieg zum Hirten ist ein Schaf abgestürzt. "Wenn du dem Schaf zuschaust, wie es stolpert, wie es stürzt, wie es den Hang runterfliegt, immer schneller wird, dann siehst du dich selbst", sagt der Hirt, "dann siehst du, was wäre, wenn Das Bild kriegst du nicht mehr aus dem Kopf."

In einem guten Almsommer hat er ein Prozent Verlust: Das heißt, von seiner 650 Schafe zählenden Herde kommen sechs, sieben Tiere um. Gibt es viel Unruhe in der Herde, kommt ein früher Wintereinbruch, sind es entsprechend mehr. Und wenn der Wolf kommt? Die Wölfe zögen hier nur durch, sagt er, folgten ihrem Urinstinkt, gingen fast nur auf Schalenwild. Brandtner ist Salzburger, sein Studium absolvierte er an der Wiener Universität für Bodenkultur. Der Arbeitsplatz des drahtigen Mittdreißigers während des Sommer aber ist die Schweizer Starlera Schafalp. Bis zu 2700 Meter Seehöhe reichen die Weiden hinauf. Unten im Tal liegt Innerferrera, Kanton Graubünden. 38 Einwohner. Oben am Berg ist Brandtner mit Hund und Herde meist allein. Wer ihn besucht, muss trittsicher sein. Edelweiß, büschelweise, zeigen, dass man am richtigen Weg, besser Pfad, besser noch Steiglein ist. Die Schäferhütte nistet weiter oben als der "Stern der Alpen", so wie Schäferarbeit weit entfernt ist von Bergidylle und Heidi-Klischees.

Es geht um viel Geld

Almwirtschaft ist Knochenarbeit und Wissenschaft zugleich. Das zeigt der in der Hütte über der Tür hängende Weideplan. Das Almgebiet ist in acht Segmente eingeteilt. Aufgabe des Hirten ist es, seine Herde im Zweiwochentakt ein Rayon nach dem anderen abgrasen zu lassen. Almwirtschaft ist Viehwirtschaft und Landschaftspflege und damit auch Erosions-, Hochwasser-und Lawinenschutz. Am Ende der Saison werden nicht nur die Schafe vom Bauer gezählt und gewogen. Die Behörde kontrolliert, ob und wie der Hirt den Weideplan eingehalten, ob und wie seine Herde die Almlandschaft gepflegt hat. Da geht es dann um das vom Staat für den Landschaftsschutz zur Verfügung gestellte Geld -um viel Geld.

Am Geld entzündet sich auch schnell die Frage nach dem Wolf in der Schweiz: Der finanzielle Schaden, den der Wolf anrichte, die Kosten für Beobachtung und Management, die er verursache, beherrschen die Argumentation. Wie viel Wildnis vertragen die Menschen in den Alpen? Wie kann die Beziehung zwischen Menschen, Nutz-und Raubtieren gemanagt werden? Diese prinzipiellen Fragen bleiben hingegen meist ausgeklammert. Nicht bei Norbert Brandtner: "Wenn ich ein Nutztier wäre, würde ich im Sommer auf die Alm wollen", sagt er einmal in einem Gespräch, lässig auf seinen Bergstock gelehnt und den Blick über sein "Königreich" schweifend. "Jedes Schaf ist eine Persönlichkeit", sagt er auch einmal, und er meint das ernst. Nach zehn Schweizer Almsommern lebt der Hirt eine tiefe Beziehung mit seinem Hund, mit seinen Schafen -und er hat viel Erfahrung und Wissen. Wolfs-Debatten meidet er daher lieber, weil er sie großteils von Emotionen, Politik und Ideologien getrieben erlebt.

Fakt ist, dass seit 1995 nach rund hundertjähriger Abwesenheit wieder regelmäßig Wölfe von Italien und Frankreich in die Schweiz wandern. Zwischen 35 und 40 Wölfe leben laut Schätzung des Vereins CHWOLF derzeit im Land. Und obwohl die Schweiz als Musterland bei Wolfsmanagement und Herdenschutz gilt, reicht die Kluft zwischen den Gegnern der Wölfe und ihren Befürwortern so tief wie der Blick von der Starlera Alp ins Tal. 2012 tappte unweit davon im Calandagebiet ein Wolfswelpe in eine Fotofalle. Der erste Nachweis einer Wolfsfamilie in der Schweiz seit der Wiedereinwanderung. Seither zieht dieses Calandarudel jährlich Welpen auf. Brandtner kennt die Situation in Calanda von Erfahrungsberichten seiner Hirtenkollegen. Das Management des Calandarudels funktioniere gut, sagt er, weil diese Wölfe von Menschen betreute Almen grundsätzlich mieden und fast nur Rotwild jagten. Aber selbst dieses Rudel habe sich, weiß Brandtner, an Siedlungen herangewagt. Jungwölfe mussten von Wildhütern vergrämt werden.

Das entschärft den andernorts in der Schweiz heftigen Streit um die Daseinsberechtigung des Wolfs. Denn die Schafe auf der Alm sind "die Verbindung der Wolfsgegner mit der Natur und dienen als Bollwerk gegen Verwilderung und Wildnis zur Erhaltung der durch den Menschen gezähmten Natur. Demzufolge hat der Mensch ein klares Vorrecht gegenüber natürlichen Prozessen und der Wolf wird als Bedrohung wahrgenommen", heißt es in der Masterarbeit "Deutungskampf im Oberwallis" von Ilona Imoberdorf an der Uni Zürich über die widerstreitenden Positionen in der Wolfs-Debatte. Das Wallis ist für die Untersuchung gut gewählt, inszeniert sich der Kanton doch gern als Innergebirg-Speerspitze gegen die von der "Üsserschwiz", den Städtern, Naturschützern, Bundespolitikern und europäischen Instanzen auferlegten Jagdverbote. Immer wieder kommt es zu Selbstjustiz und unerlaubten Abschüssen. Ein Walliser Ständerat stellte in seinem Büro sogar einen ausgestopften Wolf aus. Mit 60 Stunden gemeinnütziger Arbeit leistete er die Strafe für diese Provokation ab, seinen Heldenstatus bei Wolfsgegnern behielt er bis heute. Der von den Wolfsgegnern gepushte Antrag der Schweiz, den Schutzstatus des Wolfs im Berner Artenschutzabkommen zurückzustufen, wurde am 30. November 2018 vom Europarat vertagt. Der Europarat sei momentan nicht bereit, den Schutz des Wolfes zu lockern, sagte eine Sprecherin. Man wolle die Resultate einer für 2019 großangelegten Studie von EU und Europarat zur Lage der Wölfe in Europa abwarten.

Wie viel Wildnis vertragen wir?

2018 wurden im Wallis neun Wölfe, darunter vier neue, identifiziert: Sie rissen 269 Nutztiere, 98 in geschützten, 70 in nicht schützbaren und 101 in ungeschützten Situationen, und verursachten Entschädigungszahlungen von 118.450 Franken (rund 89.000 Euro). Diese Statistik zeigt, dass Einzäunungen und Herdenschutzhunde die Schutzwirkung gegenüber dem Wolf bestenfalls erhöhen, aber keinen absoluten Schutz vor Wolfsrissen garantieren können. An Antworten auf die prinzipiellen Fragen führt daher kein Weg vorbei: Wie viel Wildnis vertragen die Schweizer, die Österreicher, die Deutschen, die Europäer? Wie viel Lebensraum billigen sie Raubtieren zu? Wie sehr sind die Menschen bereit, sich wieder an die Natur anzupassen und nicht nur umgekehrt? Schafhirte Brandtner hat für sich eine Antwort gefunden: Prinzipiell gesteht er dem Wolf seine Lebensberechtigung zu, so wie dem Adler, der sich ein schwaches Lamm holt.

Was er strikt ablehnt: Wenn wegen Problemwölfen die Almwirtschaft aufgegeben werden müsste. Dazu liebt er seinen Beruf, seine Alm, seine Schafe zu sehr. "Ich verstehe die Schafe", macht er seiner Herde ein Kompliment, "sie haben ihren eigenen Kopf, ich hab' meinen. Und es ist eine Freude, wenn die Weidewechsel funktionieren, wenn sie im Herbst noch genug zu fressen haben, wenn es ruhig wird, du 650 Mäuler rupfen hörst: Grp-grp-grp " Auf Herdenschutzhunde verzichtet er. Für die Größe seiner Herde wären rund ein Dutzend Schutzhunde notwendig. Diese würden zu viel Unruhe in die Herde bringen, sagt der Hirt, sodass die Abstürze vermutlich höher wären als die Wolfsrisse. Das Gelände verzeiht kein Dreinfahren, kein Aufschrecken, kein Hetzen. Denn am gefährlichsten auf Starlera ist das steile Gelände, nicht der Wolf.