Animal Spirits

Affenhafte Kerntechnik

Es geht auch ohne Affentheater: Was wir von den Kapuzineräffchen lernen könnten.

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Oliver Tanzer

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Eingetanzte Weltliebe

Wie Tanzen uns in Extase bringt - und was der Gelbhaubenkakadu damit zu tun hat.

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Oliver Tanzer

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Konfuzius und das Mammut

Mammut - © Foto: iStock/leonello

Wenn das nicht das eigentliche Ziel unserer Existenz ist: ein fremder Aufgenommener oder aber ein aufnehmender Fremder zu sein.

Oliver Tanzer

18. August 2021

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Der Hai: Hailights der Freundschaft

Neue Studien von Meeresbiologen zeigen, dass die vorgeblich primitiven Killermaschinen soziale und feinfühlige Wesen sind, gesellschaftsfähig in bestem Sinn.

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Oliver Tanzer

Animal Spirits

Zeitreisen: Libellen im Rückwärtsgang

Libelle - © Foto: iStock / Oleksandr Bushko

Die Libelle ist nicht nur ein Vorbild für technische Fluggeräte, sondern auch für die mythisch orientierte Problemlösung.

Oliver Tanzer

21. Juli 2021

Animal Spirits

Wasserläufers Leichtkraft

Warum der Wasserläufer als Vorbild für ein stabiles Wirtschafts- und Ökosystem dienen kann.

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Oliver Tanzer

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Die Bachforelle: Eine Perle von einem Fisch

Manch intensive Auseinandersetzung mit jenen Lebewesen, die wir oft und gerne verzehren, kann einem zu denken geben, dass wir regelrechte Naturwunder so uns-nichts euch-nichts in unsern Mägen versenken. Die Bachforelle erwischt es da noch härter als andere Tiere, denn sie wird von uns auch noch reinsten Gewissens mit Steinen oder Knüppeln zu Tode gebracht. Dabei zeigt die Forelle Verhaltensweisen, die als hoch entwickelt bezeichnet werden müssen. Wir würden „Marktsensibilität“ dazu sagen. Wenn etwa eines dieser schönen Tiere in einem Kleingewässer, einem kleinen Gewässer mit stark

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Oliver Tanzer

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Ausgefuchste Wertschätzung

Ein Wesen zu zähmen bedeutet, es für den Zähmenden einzigartig zu machen. Nicht das Wesen tut etwas, wir selbst müssen uns ändern - um etwas schätzen zu können.

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Oliver Tanzer

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Barsche Farbenlehre

Wie uns Phänomene am Juwelen-Zackenbarsch an unsere verschütteten Talente und Möglichkeiten erinnern.

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Oliver Tanzer

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Der sanfte Mut der Bonobos

Bonobo - © Foto: iStock/guenterguni

Wenn Primaten ihr Gesellschaftssystem in Richtung Sanftmut ändern können, dann müsste das doch auch für den Menschen möglich sein.

Oliver Tanzer

06. Mai 2021

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Kuckucks Gesöder

Politiker der ideologie­freien Sorte haben viel mit dem australischen Bronzekuckuck gemeinsam. Auch ein paar weniger gute Dinge.

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Oliver Tanzer

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Romanze in Schneckengrün

Wie eine kleine Meeres­schnecke die Fähigkeit zur Foto­synthese gewinnt, und damit Autarkie – eine Idee aus der Natur für das menschliche Paradies.

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Oliver Tanzer

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Frauentag auf hyänisch

Die Tüpfelhyäne betreibt eines der erfolgreichsten Matriarchate der Fauna, indem sie Kooperation vor aggressive Konkurrenz setzt.

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Oliver Tanzer

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Ein echter Katzenjammer

Die Legende will es, dass Schleichkatzen Covid übertragen haben. Die Realität will es, dass Menschen Schleichkatzen quälen – für Exkrementkaffee.

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Oliver Tanzer

Animal Spirits

Des Herings kritische Masse

Bei Heringen zu studieren, wie Minderheiten einen Schwarm mit mathematischer Präzision lenken können, ist lehrreich für den Umgang mit radikalen Umstürzlern.

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Oliver Tanzer

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Bärtierchens stille Zeit

Das Bärtierchen ist das überlebensfähigste Wesen der Erde. Seine Methode: Es hat quasi den Lockdown perfektioniert.

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Oliver Tanzer

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Weltgefühl mit dem Oktopus

Können Entscheidungen aufgrund optimaler Informationen so getroffen werden, dass sie nützlich für das Ganze sind? Was nach einer Illusion in der menschlichen Welt klingt, ist im Leben des Oktopus Standard.

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Oliver Tanzer

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Krähen-Stolz und Vorurteil

Krähe - © Foto:iStock / GlobalP

Fortschritt beruht auf der Erkenntnis von Irrtümern. In sozialen Netzen geht es aber derzeit zu wie unter Krähen. Die Irrmeinung verbindet inniger als die Wahrheit.

Oliver Tanzer

01. Oktober 2020

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Corona: Virus und Wachstum

Nähme man an, die Erde wäre der Patient und der Homo oeconomicus das Virus. Sie käme doch gewiss zu ganz ähnlichen Schlüssen wie wir über Corona.

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Oliver Tanzer

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Covid-Tests auf Bienenart

Nicht die unterhaltsamste Geschichte gewinnt, sondern die richtigste. Was wir von Honigbienen lernen können.

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Oliver Tanzer

Animal Spirits

Die Güte des Borkenkäfers

Der bestgehasste ‚Schädlingskäfer‘ der Wälder zeigt uns lediglich die Fehler unseres eigenen Umgangs mit der Natur auf.

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Oliver Tanzer

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Corona: Krisen-Fitness à la Lemur

Nicht selten werden wir dieser Tage von „Zukunfts-Experten“ bestürmt, die uns erzählen wollen, dass sich „nach Corona alles ändern wird“. Die einen meinen, wir würden bessere Menschen werden – zugewandt, rücksichtsvoll, umweltbewusst. Die anderen malen lieber die große Katastrophe: der Mensch als willenloses Geschöpf, gesteuert von Apps und Überwachungsstaat. Zwischen so viel Utopie und Dystopie geht leider oft der Wirklichkeitssinn verschütt. Wer Letzteren sucht, kann ruhig einen Blick in die Natur riskieren. Man findet dort zwar keine großen Apokalypsen oder Paradiese,

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Oliver Tanzer

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Ein Balanceakt mit Flamingo

Das System verspricht uns Stabilität, Gleichgewicht und Zufriedenheit. Aber letztlich beschert es uns den Zwang zum rasenden Wachstum. Ein Gegenmodell aus der Vogelwelt.

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Oliver Tanzer

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Der Grottenolm: Drachenkind als Nischenheld

Die Bewunderung des Drachen ist dem Menschen eingeschrieben. Das ist durchaus wörtlich gemeint: Das Buchangebot zum Thema vermehrt sich geradezu ungeheuer. Früher – also etwa zu Siegfrieds Nibelungenzeiten – war noch das Blutbad am Drachen sehr beliebt, quasi als das Ende vom Heldenlied. Die Autoren jüngerer Zeiten lassen das Tier dagegen gerne am Leben und selber Helden sein. Fuchur, Saphira, Ohnezahn – allenthalben fleuchen sie durch die Welt der Fantasy – und zu Millionenumsätzen. Den noch lebenden Vorbildern der Drachen (vom Krokodil bis zum Waran) blüht hingegen statt Ruhm

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Oliver Tanzer

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Krisenstrategie mit Schwalbenesprit

Wie das Wettbewerbsmodell der Schwalben aus unserem krisenhaften Wachstum für wenige einen langen Boom für alle machen würde.

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Oliver Tanzer

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Plumpbeutler in Helden-Haft

Hätten wir auch nur eine Spur der Energieeffizienz der Wombats, es gäbe keine Buschfeuer dieses Ausmaßes in Australien, weil es keinen Klimawandel gäbe.

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Oliver Tanzer

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Ihr Eselein, kommet!

Dass ‚Ochsenschläue‘ und ‚Eselsgenie‘ noch nicht Teil der Umgangssprache geworden sind, muss mit menschlicher Überheblichkeit zu tun haben.

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Oliver Tanzer

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Vom Reichtum der Rattenseele

Selbst wenn Ratten Nahrung in Hülle und Fülle haben, gehen sie ab einer gewissen Bevölkerungsdichte zugrunde. Tierische Abwägungen zwischen Wohlstand und Glück.

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Oliver Tanzer

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Sommerurlaub: Mises und das Faultier

Das Faultier liegt am Ende eines Erkenntnisweges – dem entlang der Mensch sich fragt, was der Sinn der Arbeit sein soll.

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Oliver Tanzer

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Incoronierte Hamstereien

Arbeitseifer und blinde Sammelwut: Kein Wunder, dass ein Tier mit solchen Eigenschaften ein beliebtes Haustier bei uns wurde - und das Wappentier für Corona-BILLAstürmer.

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Oliver Tanzer

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Ziegen würden niemals tindern

Unter all den Tieren hat die Ziege eine Lebenslast weniger zu tragen. Sie muss ihren Ruf nicht verteidigen, da es nichts zu verteidigen gibt. Wo man hinsieht – rufschädigende Hässlichkeiten. Die Griechen schon vermischten die Ziege mit dem Löwen und der Schlange zum sagenhaften Schreckenswesen der Chimäre. Nach bibelfestem Vorurteil wurden wer weiß wie viele Sündenböcke in die Wüs­te geschickt. Und auch die Märchenwelt machte die Ziege nicht gerade sympathischer. „Mäh, mäh“, tönt es vom „Tischleindeckdich“, auf dem die Brüder Grimm die Sage vom bösartigen Tier

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Oliver Tanzer

Animal Spirits

In Nachahmung eines Stars

Der Mensch imitiert beständig Vorbilder. Eltern, Lehrer, Stars. Wir müssen aber fragen, ob wir bisher ‚die richtigen Lebensziele‘ imitiert haben. Fragen aus der Vogelperspektive in Zeiten von Corona und Isolation.

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Oliver Tanzer

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Richtig kuppeln mit dem Biber

Wenn man es recht bedenkt, dann haben es auf der Welt jene Lebewesen am schwersten, die vom Menschen als nützlich erkannt werden. Denn wenn man sie nicht züchten, zähmen und in Gehege und Ställe sperren kann, droht schnell einmal die Ausrottung. Dem Biber ist es so ergangen und er hatte Glück, dass er sich in Sibirien und im Norden Kanadas halten konnte, weil es dort so wenige Menschen gibt. Zeit seiner massiven Bejagung im 19. Jahrhundert hat er enormen Reichtum gebracht. Eine der reichsten Kolonialgesellschaften, die Hudson Bay Company, führte den Biber im Wappen, mit dem Spruch:

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Oliver Tanzer