Honigbiene - © iStock/ Antagain

Covid-Tests auf Bienenart

1945 1960 1980 2000 2020

Nicht die unterhaltsamste Geschichte gewinnt, sondern die richtigste. Was wir von Honigbienen lernen können.

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Nicht die unterhaltsamste Geschichte gewinnt, sondern die richtigste. Was wir von Honigbienen lernen können.

Der Mensch ist bekanntlich ein durch und durch schöpferisches Wesen. Er schöpft praktisch immer und aus allem irgendetwas. Er schafft Kunstwerke und Symphonien, Epen und auch Erkenntnisse und Wissen. Da muss es nicht erstaunen, dass er in Gefahrensituationen besonders kreativ wird. Manchmal etwas zu kreativ. Das Schöpferische gebiert dann Gespenster, Verschwörer, Rassismen. Oder schlicht „Zwischenwahrfalschheiten“, wie „die Herrschaft der Virologen“. Diese Geschichten sind derart schillernd, dass sie einen in den Bann ziehen. Sie arbeiten ja auch nicht primär mit den unpersönlichen und unsichtbaren Viren, sondern mit echten Feinden, echten Menschen, echten Teufeln. Und erfolgreich dazu: Zwischen 17 und 25 Prozent der Österreicher sind geneigt, ihnen zu glauben, je nach These. Wo wäre da noch ein Gegenmittel, da die „ganze Wahrheit“ – also umfassendes Wissen über das Virus – noch gar nicht zur Verfügung steht? Wie kann man verhindern, dass das Blaue vom Himmel die Wahrheit erschlägt und die Wirklichkeit prägt?

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