Hilfe beim Sterben?
DISKURS
Assistierter Suizid: Gefahr durch nicht retournierte Betäubungsmittel?
Über 200 assistierte Suizide hat es in Österreich schon gegeben. Doch wer etwas über ihre Gründe oder etwaige Komplikationen wissen will, hat ein Problem: Denn anders als die Schweiz oder die Niederlande führt Österreich keine staatliche Dokumentation.
Um diese Lücke zu schließen, sammelt die Österreichische Palliativgesellschaft (OPG) auf ihrer eigenen Plattform ASCIRS freiwillige Berichte von Angehörigen und Fachpersonal. ASCIRS-Verantwortliche Angelika Feichtner und Palliativärztin und OPG-Präsidentin Gudrun Kreye über nicht dokumentierte Betäubungsmittel und alleingelassene Familien.
Auf FURCHE-Anfrage gab das Gesundheitsministerium eine erste Stellungnahme zu dieser Kritik: So fehle „derzeit noch eine systematische und bundesweit vergleichbare Datengrundlage, um Entwicklungen nachvollziehbar zu monitoren“, zum Beispiel „im Umgang mit nicht verwendenten Medikamenten“. Es sei daher geplant, unter anderem gemeinsam mit relevanten Expertinnen und Experten eine Lösung zu entwickeln. Das ganze Statement des Ministeriums finden Sie am Ende des Interviews.
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