Assistierter Suizid symbolisiert durch ein weißes Tuch - Ein weißes flatterendes Tuch vor einem hellen Hintergrund. - © iStock / Jonathan Knowles
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Tod von Niki Glattauer: Wie stehen christliche Einrichtungen zum assistierten Suizid?

Eine Debatte zwischen Maria Katharina Moser (Diakonie) und Christian Lagger (Elisabethinen) über Autonomie, Übertherapie, Suizidprävention und Begleitung bis zuletzt.

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Der unheilbar kranke Journalist, Autor und Lehrer Niki Glattauer hat in einem am 2. September veröffentlichten Interview mit Falter und NewsFlix für 4. September seinen begleiteten Suizid angekündigt. Nur so bekomme „das Thema würdiges Sterben die nötige Aufmerksamkeit“, meinte er.

Tatsächlich ist der 66-Jährige am Donnerstag vergangener Woche begleitet gestorben. Die Reaktionen reichten von Erschütterung über Bewunderung bis zu Empörung und Entsetzen. (Siehe Leitartikel in der FURCHE vom 4. September 2025).

Viele orten einen medienethischen Tabubruch. Doch was ist mit Glattauers zugrundeliegendem Vorwurf, das Sterben und vor allem die Option des begleiteten Suizids würden – trotz Legalisierung – in Österreich gleichsam bewusst verschwiegen bzw. „unter der Decke“ gehalten?

Wie gehen insbesondere Spitäler und Pflegeheime in kirchlicher Trägerschaft mit konkreten Sterbewünschen um? Und wie ermöglichen sie ein Lebensende in „Würde“?

DIE FURCHE hat mit zwei Verantwortungsträgern gesprochen: Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser und Christian Lagger, Geschäftsführer der Elisabethinen und Vorstandsmitglied in der ARGE der 23 österreichischen Ordensspitäler.

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