Diese Woche im Juli ist wunderbar. Sie ist mir nach der ersten heiligen Woche in der Passionszeit die zweite heilige Woche, die diese Zeit segnet mit Sinn und Freude und Zukunft. Denn die Tage zwischen dem vergangenen 6. Sonntag nach Trinitatis und dem vor uns liegenden 7. Sonntag nach Trinitatis schwingen das in und durch uns lebendige Heilige aus und ein in die Welt.

Der Pfarrer und Theologe Martin Senftleben meint – ich finde so tieffroh herrlich richtig – dass man diese beiden Sonntage auch als „Sakramentssonntage“ bezeichnen könnte. Denn in diesem Zeitraum werde der Taufe und des Abendmahls in seiner Bedeutung für das Leben der Christen bedacht. Das ist toll für den tollen Menschen. Und schön, dass es in der Evangelischen Kirche allein diese beiden Sakramente gibt. „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“, ruft das Evangelium, an die Taufe erinnernd. In dieses Machtglück werden wir hinein verankert durch die Taufe. „Ich will ein Anker werden“, schreibt Nastassja Martin, „ein sehr schwerer Anker… ich sehe diesen Anker in einem Raum verschwinden, der mir vorausgeht und mich begründet“.

O ja, lebendigstes Leben soll aus der Taufe des Seins gehoben werden. Durch mich und durch dich. Das erste Sakrament begründet das zweite. Menschen treten aus dem toxischen Tollhaus in einen Seinsraum, der ein neues Werden und Würdigen ermöglicht. „Kommt, wir teilen“, beginnt ein Abendmahlslied und endet in der Hoffnung, „denn wer glaubt, dass Gott ihn liebt, wird nicht ärmer, wenn er gibt“, wenn sie gibt, wenn die einmal erfahrene Liebe das Heilige in und durch uns zulässt, sich verbindet. Nicht mehr mit Tempest „Agent:in des Konsums“ sein wollen, sondern etwas Anderes in der Verbundenheit des Glaubens können: Diese Zeit segnen mit Sinn und Freude und Zukunft.

Diese Woche im Juli ist wunderbar. Sie ist mir nach der ersten heiligen Woche in der Passionszeit die zweite heilige Woche, die diese Zeit segnet mit Sinn und Freude und Zukunft. Denn die Tage zwischen dem vergangenen 6. Sonntag nach Trinitatis und dem vor uns liegenden 7. Sonntag nach Trinitatis schwingen das in und durch uns lebendige Heilige aus und ein in die Welt.

Der Pfarrer und Theologe Martin Senftleben meint – ich finde so tieffroh herrlich richtig – dass man diese beiden Sonntage auch als „Sakramentssonntage“ bezeichnen könnte. Denn in diesem Zeitraum werde der Taufe und des Abendmahls in seiner Bedeutung für das Leben der Christen bedacht. Das ist toll für den tollen Menschen. Und schön, dass es in der Evangelischen Kirche allein diese beiden Sakramente gibt. „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden“, ruft das Evangelium, an die Taufe erinnernd. In dieses Machtglück werden wir hinein verankert durch die Taufe. „Ich will ein Anker werden“, schreibt Nastassja Martin, „ein sehr schwerer Anker… ich sehe diesen Anker in einem Raum verschwinden, der mir vorausgeht und mich begründet“.

O ja, lebendigstes Leben soll aus der Taufe des Seins gehoben werden. Durch mich und durch dich. Das erste Sakrament begründet das zweite. Menschen treten aus dem toxischen Tollhaus in einen Seinsraum, der ein neues Werden und Würdigen ermöglicht. „Kommt, wir teilen“, beginnt ein Abendmahlslied und endet in der Hoffnung, „denn wer glaubt, dass Gott ihn liebt, wird nicht ärmer, wenn er gibt“, wenn sie gibt, wenn die einmal erfahrene Liebe das Heilige in und durch uns zulässt, sich verbindet. Nicht mehr mit Tempest „Agent:in des Konsums“ sein wollen, sondern etwas Anderes in der Verbundenheit des Glaubens können: Diese Zeit segnen mit Sinn und Freude und Zukunft.

Die Autorin ist evangelische Pfarrerin i.R.

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