Stadt-Land-Reportage - Die Collage aus zwei Fotos zeigt den Ortskern der Gemeinde Michelbach mit Häusern und ohne Menschen neben dem belebteren Reumannplatz in Wien-Favoriten. - © Magdalena Schwarz

Das hält Stadt und Land zusammen

Was ist dran an den Vorurteilen über Großstadt und Provinz? Eine Reportage über Pioniere der Windkraft im ländlichen Mostviertel und volle Gottesdienste im urbanen Wien-Favoriten.

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Dies ist die Geschichte von zwei Orten, die nur auf den ersten Blick völlig gegensätzlich sind: die ländliche Marktgemeinde Michelbach in Niederösterreich und der zweitgrößte Bezirk Wiens, Favoriten. Denn bei der Frage, was eine Gruppe zur Gemeinschaft und einen Wohnsitz zum Zuhause macht, sind sich Stadt- und Landbewohner überraschend einig.

„Hier am Land kennt jeder jeden“

Michelbach liegt im Bergland des Mostviertels, laut Statistik Austria eine der ländlichsten Regionen Österreichs. In vielerlei Hinsicht entspricht die Gemeinde dem österreichischen Durchschnittsdorf: ein Pendlerort mit Gründlandbewirtschaftung und Forstwirtschaft.

Es gibt eine Gemeindeärztin mit Apotheke, einen Nahversorger, ein Gasthaus und eine Musikschule. 2025 zählte Michelbach 852 Einwohner, mit 42,47 Jahren liegt ihr mittleres Alter knapp unter dem Österreich-Schnitt. 797 haben die österreichische Staatsbürgerschaft, nur 53 kommen aus anderen EU-Staaten. Bei der Nationalratswahl 2024 lag die ÖVP mit 40,1 Prozent vor der FPÖ (33,6 Prozent). So weit die Statistik. Nun zu den Menschen hinter den Zahlen.

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