ORF Küniglberg FPÖ - © Foto: Wikipedia /Thomas Ledl (CC BY-SA 3.0 at); Bildbearbeitung: Rainer Messerklinger
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Was würde ein FPÖ-Kanzler für Österreichs Medien bedeuten?

Einschnitte beim ORF, gekürzte Medienförderung oder die neu eingeführte Haushaltsabgabe an der Kippe: Eine Analyse, wie die Medienpolitik einer Blau-Schwarzen Regierung aussehen könnte.

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Das Kapitel „Medien“ steht normalerweise nicht ganz oben auf der Agenda von Koalitionsverhandlungen. Und doch hat gerade dieses Kapitel eine gewisse Dringlichkeit. Denn immerhin muss das ORF-Gesetz bis Ende März 2025 repariert sein. Es wurde vom Verfassungsgerichtshof in einigen Teilen aufgehoben. Das Höchstgericht sah zu viel Einfluss der Regierung bei der Bestellung des Stiftungsrates. Hier ist nun der Gesetzgeber gefordert.

Doch die Frage ist: Tut man nur das Nötigste oder lässt man den Begehrlichkeiten freien Lauf? Dass das ORF-Gesetz nun ohnehin neu verhandelt werden muss, ist möglicherweise für FPÖ und ÖVP ein guter Anlass, gleich eine größere Änderung beim ORF und der Struktur seiner Gremien vorzunehmen.

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