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Feuilleton

Glück ist nicht nur Glückssache

1945 1960 1980 2000 2020

Jeder Mensch möchte glücklich sein. Aber wie? Die einen scheinen vom Glück geradezu verwöhnt zu werden, die anderen jagen ihm vergeblich nach.

1945 1960 1980 2000 2020

Jeder Mensch möchte glücklich sein. Aber wie? Die einen scheinen vom Glück geradezu verwöhnt zu werden, die anderen jagen ihm vergeblich nach.

Es könnte aufregend sein, sich mit dem Glück zu beschäftigen, seine Logik phänomenologisch zu ertasten und eine historische Anthropologie des Glücks zu entwerfen, die davon ausgeht, daß das Glück - wie all die anderen existentiell anmutenden Gefühle auch - so etwas wie eine Geschichte hat, zumindest einen verschiedenen interpretatorischen Rahmen, bestimmte Ausformungen in Raum und Zeit. Ganz offenkundig, auch ohne verklärende Projektion differierte das Glück des Columbus von dem jener Menschen, die er Indianer nannte (das gehörte schon zu seinem Glück).

Aber ist - so steht zu fragen, das Glück überhaupt ein Gefühl so wie Scham, Angst, Verliebtheit, Eifersucht? Und was ist überhaupt ein Gefühl? Ist nicht am Ende das Glück doch auch ein äußeres, kontingentes Ereignis, das mir von außen, scheinbar ohne mein Zutun zukommt? Oder ein friedlicher Zustand, der - so eine Vorstellung vom Glück - auf Dauer gestellt ist? Unzweifelhaft existiert das Glück als Gefühl - der Name besagt es ja: nämlich als Glücksgefühl.

Die deutsche Sprache ist nicht recht hilfreich in der Sichtung und Scheidung all dieser Dinge - des momentanen, punktuellen Glücksgefühls, des langen ruhigen Glücks, des diesseitigen in den antiken Lebenslehren und des jenseitigen der Kirchenväter, und schließlich jenes schicksalhaften, unberechenbar eintretenden Ereignisses, das in Lotterie, Würfelspiel und der rouletteförmigen Kugel versinnbildlicht ist.

Ein heute vorherrschendes naturwissenschaftliches kosmologisches Paradigma legt es nahe, uns, so wie wir als individueller menschlicher, das heißt selbst-bewußter Organismus leben (der auch die Reflexion über die Befindlichkeiten des Glücks ermöglicht), als einen höchst unwahrscheinlichen Glücksfall (oder auch Unglücksfall - je nach Wertung) anzusehen. Und es gibt sogar physikwissenschaftliche "Kosmonauten", die davon ausgehen, daß der Weltraum so groß sein muß wie er ist, um überhaupt die Existenz solchen Lebens, wie wir es sind, und damit Selbstbeschau möglich zu machen - ein letzter Hauch von Theologie klingt in dieser physikalischen Kosmologie an: der Unermeßlichkeit des Raumes entspringt eine statistisch immerhin plausible Gattung, die einen nebensächlichen Planeten in einem peripheren Sonnensystem inmitten eines ohnehin zentrumslosen Weltraums bewohnt und diese Unermeßlichkeit und damit auch die der eigenen "glücklichen" Existenz nach Zigtausenden von Jahren erkennt.

Das Thema "Glück" also partizipiert an dieser Unermeßlichkeit mit, und wer sich mit dem Glück beschäftigt, kommt leicht aus dem Ruder: die deutsche Sprache leistet hier kräftigen Vorschub. Denn während das Spanische zwischen felicidad und suerte, das Französische zwischen bonheur und fortune, das Englische zwischen happiness und luck dezidiert unterscheiden, bleibt dieser Unterschied im deutschen Glück verborgen.

Happy birthday bedeutet etwas anderes als das ungebräuchliche lucky birthday, das den Wunsch ausspräche, am Geburtstag möge sich ein glückliches Ereignis einstellen. Wenn die ethymologischen Auskünfte nicht trügen, dann ist das deutsche Glück mit dem englischen luck verwandt und meint zunächst den unwahrscheinlicherweise eintretenden Fall, der uns ganz ohne unser Zutun begünstigt. Glück leitet sich von luhhan schließen ab, von der verstummten Vokabel ist die Lücke geblieben.

Glück wäre also die Art, wie etwas schließt, endigt, ausläuft - das gute Ende einer Angelegenheit. Und allmählich ist aus dem unwahrscheinlichen Fall auch die Befindlichkeit geworden, und so man könnte - etwas voreilig obzwar - daraus schließen, daß in deutschen Landen auch der glückliche Zustand als etwas Rares angesehen wird, so selten eben wie der heiß ersehnte Auftritt der Fortuna oder des Fortunatus (mit dem Geldsäckel) im Volksbuch.

Selbst wenn wir gelukke, das zufällige Ereignis, das eine Lücke, einen Mangel schließt, zunächst einmal beiseite lassen, bleibt das Glück ein einigermaßen schillerndes und unbestimmtes Phänomen.

Das Glück sei ein Vogerl, behauptet der Wiener Volksmund, es ist flüchtig nicht nur in der empirischen Realität, sondern auch als theoretisches Phänomen schwer zu fassen. Dieser Umstand allein schon könnte einem die Lust vermiesen, sich philosophisch, anthropologisch oder wie auch immer auf das Glück einzulassen. Anders als viele Gefühlslagen im Kosmos der historischen Emotionen kann das Glück erweckende Gefühl, das unwahrscheinliche, vollkommene, unaussprechliche Glück mit Unterschiedlichstem verknüpft sein. Das Glück im Spiel ist ganz offenkundig ein anderes als das in der Liebe oder das einer geglückten Formulierung. Oder das Besitzglück. Und das stille Glück des Mystikers in Gott.

Das Glück sei ein neuer Gedanke in Europa, hat ein Herold der Französischen Revolution, Saint Just, verkündet. Ironisch gesprochen läßt sich sagen, daß es kaum zuvor so viele programmatisch glückstrahlende Gesichter gegeben hat wie heute in der Welt der Werbung und der inszenierten Kommunikation.

Am Glück kommt man in der Neuzeit nicht vorbei, geradezu penetrant drängt es sich auf und es bestärkt seine vermeintlichen wie echten Verächter in ihren Annahmen, daß dieses erstrebte Glück eine einzige Lebenslüge sei.

Das Glück läßt sich mit einem leeren Gefäß vergleichen, in dem sehr viele verschiedene Empfindungen Platz haben: Gefühle des Triumphs und des Narzißmus, Gefühle von zärtlich-inniger Qualität, Anwandlungen von Bescheidenheit und Gefühle der Macht, der Überlegenheit und der Gewalt: Glück des Wahlsiegers, des Sportmatadors und des Kriegers. Das allein schon unterscheidet es von allen anderen emotionalen Befindlichkeiten. Zwar mag man den Kopf schütteln, daß diese Frau jenen Mann liebt und umgekehrt, aber daß sie oder er liebt, ist den meisten von uns nachvollziehbar. Mit dem Glücksgefühl oder - altmodisch - der Glückseligkeit ist es nicht so einfach bestellt, weil es - von einem äußeren Anlaß abhängig - stets zusammen mit anderen Gefühlen vorkommt. Kurzum das Gefühl, das mit dem Glück einhergeht, stellt so etwas wie eine Gemengelage dar.

Die Spannbreite des Glückes ist breit, zwischen zufälligem Ereignis, das den Mangel beschließt, bis zum erfüllten Augenblick, der durch Verschiedenstes, ja Konträres eintreten kann. Das äußere Ereignis und der innere Zustand haben miteinander gemein, daß sie sich - psychologisch besehen - unserem freien Willen entziehen. Wir sind nicht die Herren und Damen unseres Glückes, wir haben es nicht in der Hand, und selbst wenn wir es zu fassen geglaubt haben, entschlüpft es uns wie besagtes Vogerl. Weil dies so ist, eignet sich das Glück besonders für jedwede Form der Allegorisierung: wir können kaum anders von ihm sprechen als wäre es ein Subjekt.

Ein berühmter und vielgelesener Romancier dieses Jahrhunderts, Lion Feuchtwanger, hat in seinem vielleicht besten Buch "Erfolg" (einer literarischen Bilanz der frühen Hitler-Jahre in Bayern) sogar davon gesprochen, daß Glück eine Eigenschaft sei, und das hängt mit jenem merkwürdigen, aber empirisch schwer beweisbaren und zugleich ebenso schwer widerlegbaren Umstand zusammen, daß es Menschen gibt, denen das Glück, wie man so sagt, zufliegt und die vielleicht auch das Glück haben, es wahrzunehmen und zu ergreifen, wenn es als Vogerl des Wieners und als guter Daimon des antiken Griechen mit seinem unsichtbaren Flug ansetzt. Zweifellos gibt es - vom Unglück, von Not und Armut einmal ganz abgesehen - Menschen, die wie man sagt, das Glück nicht verwöhnt und die regelrecht vor eben diesem Glück zurückschrecken.

Glücksmenschen und Pechvögel bewohnen die Feuchtwangersche Romanwelt, die eine freudianisch-aufgeklärte ist. Dementsprechend fällt auch die Hierarchie des Glücks aus: das Glück der erotischen Liebe, darüber das Glück der Freundschaft und ganz oben rangiert das Glück der schriftstellerischen Arbeit. Mühelos läßt sich eine solche gut neuzeitliche Glückshierarchie umstoßen: dieser Umstand legt es nahe, Glück als etwas sehr Individuelles und unmöglich Objektives zu bestimmen. Über das wahre Glück läßt sich so trefflich streiten wie über den richtigen Geschmack.

Der Autor ist Essayist und Dozent für Kulturphilosophie und Literaturwissenschaft an den Universitäten Wien und Klagenfurt. Der Beitrag ist ein Auszug aus einer Vortragsreihe der Evangelischen Akademie in Wien.

Es könnte aufregend sein, sich mit dem Glück zu beschäftigen, seine Logik phänomenologisch zu ertasten und eine historische Anthropologie des Glücks zu entwerfen, die davon ausgeht, daß das Glück - wie all die anderen existentiell anmutenden Gefühle auch - so etwas wie eine Geschichte hat, zumindest einen verschiedenen interpretatorischen Rahmen, bestimmte Ausformungen in Raum und Zeit. Ganz offenkundig, auch ohne verklärende Projektion differierte das Glück des Columbus von dem jener Menschen, die er Indianer nannte (das gehörte schon zu seinem Glück).

Aber ist - so steht zu fragen, das Glück überhaupt ein Gefühl so wie Scham, Angst, Verliebtheit, Eifersucht? Und was ist überhaupt ein Gefühl? Ist nicht am Ende das Glück doch auch ein äußeres, kontingentes Ereignis, das mir von außen, scheinbar ohne mein Zutun zukommt? Oder ein friedlicher Zustand, der - so eine Vorstellung vom Glück - auf Dauer gestellt ist? Unzweifelhaft existiert das Glück als Gefühl - der Name besagt es ja: nämlich als Glücksgefühl.

Die deutsche Sprache ist nicht recht hilfreich in der Sichtung und Scheidung all dieser Dinge - des momentanen, punktuellen Glücksgefühls, des langen ruhigen Glücks, des diesseitigen in den antiken Lebenslehren und des jenseitigen der Kirchenväter, und schließlich jenes schicksalhaften, unberechenbar eintretenden Ereignisses, das in Lotterie, Würfelspiel und der rouletteförmigen Kugel versinnbildlicht ist.

Ein heute vorherrschendes naturwissenschaftliches kosmologisches Paradigma legt es nahe, uns, so wie wir als individueller menschlicher, das heißt selbst-bewußter Organismus leben (der auch die Reflexion über die Befindlichkeiten des Glücks ermöglicht), als einen höchst unwahrscheinlichen Glücksfall (oder auch Unglücksfall - je nach Wertung) anzusehen. Und es gibt sogar physikwissenschaftliche "Kosmonauten", die davon ausgehen, daß der Weltraum so groß sein muß wie er ist, um überhaupt die Existenz solchen Lebens, wie wir es sind, und damit Selbstbeschau möglich zu machen - ein letzter Hauch von Theologie klingt in dieser physikalischen Kosmologie an: der Unermeßlichkeit des Raumes entspringt eine statistisch immerhin plausible Gattung, die einen nebensächlichen Planeten in einem peripheren Sonnensystem inmitten eines ohnehin zentrumslosen Weltraums bewohnt und diese Unermeßlichkeit und damit auch die der eigenen "glücklichen" Existenz nach Zigtausenden von Jahren erkennt.

Das Thema "Glück" also partizipiert an dieser Unermeßlichkeit mit, und wer sich mit dem Glück beschäftigt, kommt leicht aus dem Ruder: die deutsche Sprache leistet hier kräftigen Vorschub. Denn während das Spanische zwischen felicidad und suerte, das Französische zwischen bonheur und fortune, das Englische zwischen happiness und luck dezidiert unterscheiden, bleibt dieser Unterschied im deutschen Glück verborgen.

Happy birthday bedeutet etwas anderes als das ungebräuchliche lucky birthday, das den Wunsch ausspräche, am Geburtstag möge sich ein glückliches Ereignis einstellen. Wenn die ethymologischen Auskünfte nicht trügen, dann ist das deutsche Glück mit dem englischen luck verwandt und meint zunächst den unwahrscheinlicherweise eintretenden Fall, der uns ganz ohne unser Zutun begünstigt. Glück leitet sich von luhhan schließen ab, von der verstummten Vokabel ist die Lücke geblieben.

Glück wäre also die Art, wie etwas schließt, endigt, ausläuft - das gute Ende einer Angelegenheit. Und allmählich ist aus dem unwahrscheinlichen Fall auch die Befindlichkeit geworden, und so man könnte - etwas voreilig obzwar - daraus schließen, daß in deutschen Landen auch der glückliche Zustand als etwas Rares angesehen wird, so selten eben wie der heiß ersehnte Auftritt der Fortuna oder des Fortunatus (mit dem Geldsäckel) im Volksbuch.

Selbst wenn wir gelukke, das zufällige Ereignis, das eine Lücke, einen Mangel schließt, zunächst einmal beiseite lassen, bleibt das Glück ein einigermaßen schillerndes und unbestimmtes Phänomen.

Das Glück sei ein Vogerl, behauptet der Wiener Volksmund, es ist flüchtig nicht nur in der empirischen Realität, sondern auch als theoretisches Phänomen schwer zu fassen. Dieser Umstand allein schon könnte einem die Lust vermiesen, sich philosophisch, anthropologisch oder wie auch immer auf das Glück einzulassen. Anders als viele Gefühlslagen im Kosmos der historischen Emotionen kann das Glück erweckende Gefühl, das unwahrscheinliche, vollkommene, unaussprechliche Glück mit Unterschiedlichstem verknüpft sein. Das Glück im Spiel ist ganz offenkundig ein anderes als das in der Liebe oder das einer geglückten Formulierung. Oder das Besitzglück. Und das stille Glück des Mystikers in Gott.

Das Glück sei ein neuer Gedanke in Europa, hat ein Herold der Französischen Revolution, Saint Just, verkündet. Ironisch gesprochen läßt sich sagen, daß es kaum zuvor so viele programmatisch glückstrahlende Gesichter gegeben hat wie heute in der Welt der Werbung und der inszenierten Kommunikation.

Am Glück kommt man in der Neuzeit nicht vorbei, geradezu penetrant drängt es sich auf und es bestärkt seine vermeintlichen wie echten Verächter in ihren Annahmen, daß dieses erstrebte Glück eine einzige Lebenslüge sei.

Das Glück läßt sich mit einem leeren Gefäß vergleichen, in dem sehr viele verschiedene Empfindungen Platz haben: Gefühle des Triumphs und des Narzißmus, Gefühle von zärtlich-inniger Qualität, Anwandlungen von Bescheidenheit und Gefühle der Macht, der Überlegenheit und der Gewalt: Glück des Wahlsiegers, des Sportmatadors und des Kriegers. Das allein schon unterscheidet es von allen anderen emotionalen Befindlichkeiten. Zwar mag man den Kopf schütteln, daß diese Frau jenen Mann liebt und umgekehrt, aber daß sie oder er liebt, ist den meisten von uns nachvollziehbar. Mit dem Glücksgefühl oder - altmodisch - der Glückseligkeit ist es nicht so einfach bestellt, weil es - von einem äußeren Anlaß abhängig - stets zusammen mit anderen Gefühlen vorkommt. Kurzum das Gefühl, das mit dem Glück einhergeht, stellt so etwas wie eine Gemengelage dar.

Die Spannbreite des Glückes ist breit, zwischen zufälligem Ereignis, das den Mangel beschließt, bis zum erfüllten Augenblick, der durch Verschiedenstes, ja Konträres eintreten kann. Das äußere Ereignis und der innere Zustand haben miteinander gemein, daß sie sich - psychologisch besehen - unserem freien Willen entziehen. Wir sind nicht die Herren und Damen unseres Glückes, wir haben es nicht in der Hand, und selbst wenn wir es zu fassen geglaubt haben, entschlüpft es uns wie besagtes Vogerl. Weil dies so ist, eignet sich das Glück besonders für jedwede Form der Allegorisierung: wir können kaum anders von ihm sprechen als wäre es ein Subjekt.

Ein berühmter und vielgelesener Romancier dieses Jahrhunderts, Lion Feuchtwanger, hat in seinem vielleicht besten Buch "Erfolg" (einer literarischen Bilanz der frühen Hitler-Jahre in Bayern) sogar davon gesprochen, daß Glück eine Eigenschaft sei, und das hängt mit jenem merkwürdigen, aber empirisch schwer beweisbaren und zugleich ebenso schwer widerlegbaren Umstand zusammen, daß es Menschen gibt, denen das Glück, wie man so sagt, zufliegt und die vielleicht auch das Glück haben, es wahrzunehmen und zu ergreifen, wenn es als Vogerl des Wieners und als guter Daimon des antiken Griechen mit seinem unsichtbaren Flug ansetzt. Zweifellos gibt es - vom Unglück, von Not und Armut einmal ganz abgesehen - Menschen, die wie man sagt, das Glück nicht verwöhnt und die regelrecht vor eben diesem Glück zurückschrecken.

Glücksmenschen und Pechvögel bewohnen die Feuchtwangersche Romanwelt, die eine freudianisch-aufgeklärte ist. Dementsprechend fällt auch die Hierarchie des Glücks aus: das Glück der erotischen Liebe, darüber das Glück der Freundschaft und ganz oben rangiert das Glück der schriftstellerischen Arbeit. Mühelos läßt sich eine solche gut neuzeitliche Glückshierarchie umstoßen: dieser Umstand legt es nahe, Glück als etwas sehr Individuelles und unmöglich Objektives zu bestimmen. Über das wahre Glück läßt sich so trefflich streiten wie über den richtigen Geschmack.

Der Autor ist Essayist und Dozent für Kulturphilosophie und Literaturwissenschaft an den Universitäten Wien und Klagenfurt. Der Beitrag ist ein Auszug aus einer Vortragsreihe der Evangelischen Akademie in Wien.