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Wetter und Krankheit

Der Einfluß des Wetters auf unser körperliches und seelisches Wohlbefinden tritt schon im täglichen Leben augenfällig in Erscheinung. Hohe Temperaturen bei gleichzeitig höherer Luftfeuchtigkeit empfinden wir zum Beispiel als sehr unbehaglich. Die durch diese Wetterverhältnisse bedingte Er-sdiwerung der Wärmeabgabe führt nicht selten zu Müdigkeit, einer gewissen geistigen Erschlaffung, Erschwerung des Denkens, Unfähigkeit zur Konzentration, Einengung unseres Bewußtseinsfeldes und kann bei hoher Wärme in eine ausgesprochene Apathie übergehen. Ein aufkommender, die Schweißverdunstung fördernder Wind beginnt uns sofort zu „erfrischen“ und unseren Zustand ziemlich rasch zu bessern. Ahnliche, verhältnismäßig kleine Schwankungen des Befindens, die durch Einflüsse der Witterung hervorgerufen werden, Hegen durchaus im Bereiche des Normalen. Es gibt aber auch eine Reihe von pathologischen Zuständen beim Menschen, welche den Eindruck erwecken, daß sie durch Wettervorgänge ausgelöst werden. Für diesen Verdacht spricht ganz besonders eine innerhalb weniger Tage erfolgende Häufung von Fällen einer und derselben Krankheit, also ein gruppenweises V; rkommen von Krankheitsfällen, das schon seit langem die Aufmerksamkeit der Ärzte eri egt hat.

Krankheitsauslösung durch atmosphärische Unstetigkeitsschichten

Der Münchner Arzt Prof. De Rudder hat durch eingehende Untersuchungen festgestellt, daß meteorotrope Krankheiten, das heißt Krankheiten, deren Auslösung durch Wetterfaktoren verursacht wird, eine zeitliche Koinzidenz aufweisen, die für Landstriche bis zu mehreren hundert Kilometern Ausdehnung nachweisbar ist. Die Auslösung dieser Krankheiten kann nidit durch örtliche Wetterfaktoren erfolgt sein, sondern es müssen großräumige meteorologische Vorgänge als Auslösungsursache angenommen werden. Die moderne Meteorologie ermöglicht es, mit Hilfe der laufend von den meteorologischen Instituten gezeichneten Wetterkarten, das großräumige Wettergeschehen zu übersehen. Wir wissen heute, daß sich die in unsere Gebiete gelangenden Luftmassen, entsprechend ihrer Herkunft und Vorgeschichte, durch unterschiedliche physikalische Eigenschaften oft stark voneinander unterscheiden. Eine zum Beispiel aus dem polaren Kältereservoir mit nördlichen Winden zu uns gelangende Kaltluftmasse, die sogenannte P o 1 a r 1 u f t, neigt zu Niederedilagsschauern und da sie verhältnismäßig geringe Wasserdampfmengen aus dem arktischen Gebiet mieführt, weist sie gute Sichtverhältnisse auf. Die Böigkeit der Luftmasse und die damit verbundene lebhafte vertikale Durchmischung der Luft verhindert eine schichtweise Anreicherung von trüben Beimengungen und begünstigt dadurch die Sicht. Die Tropikluft, die ihr Nährgebiet in dem subtropischen Hoch-druckgürtel hat'bringt bei ihrem Vordringen gegen höhere Breiten mit südlichen Winden die hohen Temperaturen ihres Ursprunggebietes mit. Sind der Polarluft die Wolkenformen der vertikalen Durchmischung, also die Kumulusformen eigentümlich, so treten in der Warmluft Schichtwolken auf. Die Tropikluft hat den hohen Wasserdampfgehalt der Luft niedriger Breiten. Infolgedessen sind die Sichtverhältnisse der Tropikluft ungünstiger als die der Polarluft. Warme Luft hat eine geringere Dichte als Kaltluft. Wird daher ein Ort von der Polarluft erreicht, dann steigt dort das Barometer. Der Luftdruck fällt, wenn die Warmluft Oberhand gewinnt.

In der folgenden Tabelle sind einige der wesentlichsten Unterschiede kurz zusammengestellt:

Polarluft Tropikluft

Kälter als die Unter- Wärmer als die Un-

lage terlage

Nordkomponente der Südkomponente der

Strömung Strömung

Spärlicher Staubgehalt Reichlidicr Staubgehalt

Gute Sicht Maßige bis schlechte

Sicht

Relativ trocken Relativ feucht

In hohem Maße durch- Schlechter durchlässig

lässig für Wärme- für Wärmestrahlung

Strahlung

Stark durchlässig für Schwach durchlässig kurzwellige Strah- f. kurzwellige Strahlung lung Geringer lonengehalt Starker Ioneng'ehalt Schwach elektrisch ge- Stark elektrisch geladen laden

Diese Unterschiede führen dazu, daß in der Grenzschicht beider Luftmassen keine Mischung eintritt, sondern daß sich die warme Tropikluft und die kalte Polarluft in einer scharfen Diskontinuitätsfläche berühren. Die Schnittlinie dieser Diskontinuitätsfläche mit dem Erdboden wird als Kaltfront bezeichnet, wenn die Kaltluft aktiv gegen die Warmluft vordringt und als Warmfront, wenn die Warmluft aktiv vordringt und die Kaltluft sich dabei passiv verhält. Passiert eine solche Front einen bestimmten Ort, dann erfolgt Luftmassenwechsel und damit, wenn wir uns an die physikalischen Unterschiede beider Luftmassen erinnern, ein plötzlicher Wechsel des gesamten meteorologischen Milieus, welcher alle Lebewesen des passierten Ortes t r i f f tv Dadurch kommt es aber auch zu einer Änderung des Ionengleichgewichtes der uns umgebenden Atmosphäre und wahrscheinlich erzwingt das Einatmen dieser Luft im Körper eine Änderung der aktuellen Blutreaktion und damit eine geänderte Erregbarkeit und Ansprechfähigkeit des vegetativen Nervensystems. Bei Individuen, die auf Grund anderer krankhafter Vorgänge gewisse Allgemeinbedinglingen erfüllen, dürfte dadurch eine akute krankhafte Reaktion ausgelöst werden. Die Zahl der beobachteten Erkrankungen hängt naturgemäß von der Zahl der Empfänglichen ab, die von dem atmosphärischen Ereignis betroffen werden und von der Intensität des Luft-fnassenwechsels.

Ein gesicherter oder fast gesicherter Meteorotropismus im Zusammenhang mit atmosphärischen Unstetigkeitsschichten konnte von De Rudder bei akuter Kehlkopfdiphtherie, bei der Spasmophilie der Säuglinge (Neigung zu Krämpfen bei Vitamin-D-Man-ge!) in allen akuten Manifestationen, bei der Eklampsie der Schwangeren („Mutterfraisen“) und bei der Haemoptoe (Blutsturz, Bluthusten) nadigewiesen werden. Ferner sind auch neu ritische Sdimerzen, akute Erkältungskrankheiten der oberen Luftwege, akute Anfälle von grünem Star, Gehirnschlag und Thrombose (Gerinnung des Blutes in einer Vene bei Lebzeiten) meteorotrope Krankheiten. Sehr verbreitet und allbekannt sind die Narbenschmerzen, die Schmerzen an Amputationsstümpfen und das Wiederaufflackern, beziehungsweise die Versdilim-merung chronisch rheumatisdier, neuritischer oder chronisch entzündlidier Prozesse, vor allem an Gelenken, aber audi an zahlreichen anderen Geweben, die alle im Zusammenhang mit dem Durchzuge atmosphärischer Unstetigkeitssdiichten auftreten. Die Auslösung folgender Krankheiten durch Luftmassenwechsel ist zwar noch nicht gesichert, aber sehr wahrscheinlich: Lungenentzündung, gewisse Formen der Anfälle von Asrtima bronchiale, Blinddarmentzündung, Migräneanfälle, Malariaanfall bei chronischer Malaria, Lungenembolie (Verstopfung einer Lungenarterie durch ein Blutgerinnsel) und Angina. Ferner kann der „Ekzemtod“ beim Säugling und Tod an Coronarsklerose (Verkalkung der Kranzgefäße des Herzens) eintreten.

Krankheitserscheinungen im Hochdruckgebiet

Der Durchzug einer atmosphärischen Un-stetigkeitssehicht, besonders einer Kaltfront, ist ein so augenfälliges, zeitlich eindeutig festlegbares Wetterereignis und stellt an die Anpassungsfähigkeit des menschlichen Organismus so hohe Anforderungen, daß eine Abhängigkeit zahlreicher Krankheitserscheinungen von diesen Wetterlagen naheliegend erscheint. In letzter Zeit wurde durch mehrere Arbeiten auf dem Gebiete der Meteoro-pathologie darauf hingewiesen, daß auch Hochdruckwetter, also schönes Wetter, nicht immer als gesundes Wetter anzusehen ist. In Amerika angestellte Untersuchungen über die Ausbreitung von Influenzaepidemien ergaben, daß das Auftreten der Influenzafälle in direktem geographischen Verhältnismit der Entwicklung und Ausbreitung von Hochdruckgebieten steht. Es gelang sogar, durch Berücksichtigung der verlagerten Hochdruckgebiete Voraussagen über das Auftreten von Influenza zu madien. Bei Untersuchungen über die Ausbreitung von Diphtherieepidemien konnte nachgewiesen werden, daß die Diphtheriefälle im Bereich von Hochdruckgebieten massenweise vorkamen. Anscheinend treten gerade in stabilen Hochdruckgebieten unter gewissen Bedingungen epidemische Massenerkrankungen auf. Mehrfach ist dabei in Mittelgebirgslagen beobachtet worden, daß in höher gelegenen Orten die Epidemie überhaupt nicht auftrat, während sie unterhalb in Stadt und Land mit voller Stärke wütete. Diese Erscheinungen finden ihre Erklärung in der Ausbildung von Bodeninversionen (Temperaturumkehrschichten) in stabilen Hochdruckgebieten. Normalerweise nimmt die Temperatur mit der Höhe ab. Bei wolkenlosem Himmel, der im Hochdruckgebiet meist vorhanden ist, gibt der Erdboden in der Nacht durch Ausstrahlung Wärme ab, kühlt dabei stark aus und entzieht den untersten Luftschichten Wärme. Die unmittelbar am Boden aufliegende Schicht hat nun die niedrigste Temperatur. Die folgenden höheren Luftschichten sind um so wärmer, je weiter sie vom Erdboden entfernt sind. Es erfolgt entgegen dem Normalfall Temperaturzunahme mit der Höhe. Erst nach Uberwindung der bodengestörten Luftschicht in wenigen Hektometern über dem Boden, nimmt die Temperatur wieder normal mit der Höhe ab. Bei Tage wird der Boden durch Sonneneinstrahlung erwärmt. Luftquanten, die durch den Boden Wärme erhalten, dadurch leichter werden und aufzusteigen beginnen, kommen durch die Tatsache der Inversion sehr bald wieder in Luftschiditen, die gleich temperiert oder sogar wärmer sind als die betrachteten Luftquanten. Eine weitere Aufwärtsbewegung ist dadurch gesperrt. In der meteorologischen Praxis spricht man daher auch von Sperrschichten. Die in der bodennahen Luftschicht dadurch hervorgerufene Verunreinigung begünstigt die Ausbreitung epidemischer Krankheiten.

Die Föhnkrankheit

Kaum eine andere meteorologisdie Erscheinung ist in ihrer Einwirkung auf das körperliche und seelische Befinden des Menschen so bekannt und auch so viel studiert worden wie der Föhn. Daß der Föhn einen merkwürdigen Einfluß auf das Befinden vieler Menschen ausübt, kann nicht bezweifelt werden. Sensible und nervös reizbare Personen fühlen das Herannahen des Föhns oft schon lange bevor er sich einstellt an einer eigentümlichen Mattigkeit und Schwere in den Gliedern sowie einer oft plötzlich ohne alle Ursache sich einstellenden Bangigkeit und akuten Depression der Gemütsstimmung. Während seiner Herrschaft äußert der Föhn seine Einwirkung auf den menschlichen Organismus durch Beschleunigung des Blutumlaufes, Verstärkung des Pulsschlages und Steigerung der Herztätigkeit, bisweilen verbunden mit Nasenbluten und Kopfschmerzen, ohne Zweifel Folgen des vermehrten Blutandranges nach dem Gehirn. Der Appetit ist vermindert, der Schlaf unruhig. Die Epidermis sowie die Schleimhaut der Nase und des Mundes, ja selbst die Haare sind unangenehm trocken und das Gefühl der Erschlaffung wie der Indisposition zu körperlicher und geistiger Tätigkeit bemächigt sich selbst des gesunden Menschen, der während der Dauer des Föhns akuten Krankheitszufällen weit mehr ausgesetzt ist als sonst. Vor allem besteht zu Zeiten mit ausgesprochenem Föhncharakter eine Disposition zu Lungenentzündung, ohne daß natürlich ein direkter Einfluß des Föhns auf die Entstehung der Pneumonie angenommen werden kann. Ähnliches gilt auch für Rippenfellentzündung und Rotlauf.

Der Innsbrucker Meteorologe W. Trabert hat als erster im Jahre 1908 durch statistische Untersuchungen in streng wissenschaftlicher Weise die Frage des Föhneinflusses auf das körperliche und seelische Befinden des Menschen untersucht, um zu sehen, ob der vielbehauptete Einfluß des Föhns auf den Menschen tatsächlich festzustellen ist. Innsbruck war für diese Untersuchung der geeignetste Ort, denn es gibt kaum eine andere Stadt, in deren Leben der Föhn eine so große Rolle spielt wie in Innsbruck. In einer sich über fünf Monate erstreckenden Untersuchung an 30 bis 40 Studenten der Universität Innsbruck, die täglich Aufzeichnungen über ihr Befinden zu madien hatten, legte Trabert diesen durch Fragebogen drei Fragen vor:

1. Ob das Befinden normal war; 2. ob eine Störung des subjektiven Befinden? eintrat und welcher Art sie war, also ob Erscheinungen wie erhöhte Reizbarkeit, Schlafstörungen, Schwindelgefühl, Herzklopfen usw. auftraten und 3. ob der Berichterstatter an den vorhergehenden Tagen abwesend war oder die aufgezeichnete Störung durch Abweichen von der normalen Lebensweise am vorhergehenden Tag zu erklären sei; an einem solchen Tag schied natürlich der betreffende Beobachter für den in Frage kommenden Tag aus. Ferner wurde in 12 bis 17 Schulklassen Innsbrucks durch die Lehrpersonen alltäglich das Gesamtbetragen der Schüler klassifiziert, was schon deshalb von besonderem Interesse war, weil ja die Kinder gänzlich unbeeinflußt waren. Außerdem wurde die Zahl der epileptischen Anfälle in 3er psychiatrischen Klinik zur Klärung der Frage herangezogen.

Als erstes Resultat der Untersuchung zeigte sich ein ausgesprochen wöchentlicher Gang in der Weise, daß bei Erwachsenen Samstage und Sonntage „günstige“ Tage sind, während Dienstage und Freitage viel häufiger Abweichungen vom Normalbefinden ergaben. Bei Schulkindern ist der Montag der günstigste, der Samstag der ungünstigste Tag. Nach Ausschaltung dieses wöchentlichen Ganges blieb bei Erwachsenen und Schulkindern übereinstimmend eine Anzahl von Tagen, in welchen das Befinden vom Normalen abwich. Also mußte eine Ursache vorhanden sein, die nur in meteorologischen Faktoren zu suchen ist. Durch Vergleich mit den entsprechenden Wetterkarten kam Trabert zu dem Schluß, daß die allgemeine Verteilung des Luftdruckes von maßgebendem Einfluß auf das Allgemeinbefinden des Menschen ist. In den als „schlecht“ empfundenen Tagen war ein Tiefdruckgebiet im Anzüge, wobei es gleichgültig war, ob der tiefe Druck im Westen, Süden oder Norden lag. Da nun bei Annäherung eines Tiefdruckgebietes an die Alpen auf der Nordseite häufig Föhn auftritt, scheint ein Zusammenhang zwischen dem schlechten Befinden und dem Föhn, wenn auch vielleicht nur mittelbar, gegeben zu sein.

Die Ursachen der Föhnbeschwerden sind noch nicht sicher bekannt. Da die Wirksamkeit des Föhns sich auch auf geschlossene Räume erstreckt und die Symptome der Föhnbeschwerden schon vor Einsetzen des Föhns im Talort vorhanden sind, können also Temperatur- und Feuchtigkeitsverhältnisse allein als Ursachen nicht herangezogen werden. Es liegt die Vermutung nahe, daß der Luftdruck in irgendeiner Weise eine Rolle spielt. Doch das Fallen des Barometers allein kann keine hinreichende Erklärung für die physiologischen Föhnerscheinungen geben. Es wäre sonst nicht einzusehen, warum in Gegenden, die an Zugstraßen von Tiefdruckgebieten und abseits von Gebirgen liegen und viel größeren Druckerniedrigungen ausgesetzt sind, als das in Föhngebieten der Fall ist, sich die typischen Föhnbeschwerden nicht zeigen. Auch bei Bergbesteigungen und Flugzeugaufstiegen ist man Druckerniedrigungen ausgesetzt, ohne physiologische Wirkungen nach Art der Föhnbeschwerden zu verspüren.

Be Versuchen in der Druckkammer wurde nach den Angaben der Versuchspersonen festgestellt, daß Druckschwankungen von einer Periode mehrerer Minuten eine ungünstige Einwirkung haben. Vor dem Föhneinbruch wird die im Talbecken liegende Kaltluftmasse durch Einwirkung einer in der Höhe hinwegstreichenden wärmeren Strömung zu rhythmischen Schwankungen angeregt. Die Schwingungsdauer ist von der Dimension des Beckens und von dem Temperatursprung an der oberen Begrenzung der Kaltluftmasse abhängig. Dort, wo die Oberfläche des Kaltluftsees das Talgehänge schneidet, verraten sich die stehenden Schwingungen der Kaltluft in oft sehr kräftigen rhythmischen Temperaturschwankungen. Mit diesen Schwingungen sind im Tale Druckschwankungen von geringem Betrage und rascher Aufeinanderfolge verbunden. Es wäre möglich, daß wir in unserem Körper Resonanzhöhlen haben, die auf diese Schwingungen ansprechen. Ein exakter Nachweis eines ursächlichen Zusammenhanges zwischen Luftdruckschwankungen und Föhnkrankheit konnte aber noch nicht erbracht werden.

In medizinischen Kreisen erfährt die Abhängigkeit zahlreicher Krankheitserscheinungen von bestimmten Wetterlagen eine ständig ansteigende Beachtung. Die Zahl der als meteorotrop bezeichneten Krankheiten nimmt allmählich immer mehr zu. Es ist durchaus möglich, daß sich durdi weitere Erkenntnisse auf diesem Grenzgebiet zwischen Meteorologie und Medizin eine engere, auch praktische Zusammenarbeit des Arztes mit dem Meteorologen, wie sie in theoretischen Fragen schon seit längerer Zeit besteht, als unumgänglich erweisen wird.

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