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Schule in Zeiten von Corona

Faßmann schulstart - © APA/ROLAND SCHLAGER
Bildung

Corona-Fahrplan für Schulen

1945 1960 1980 2000 2020

Bildungsminister Heinz Faßmann präsentierte die Pläne für den Schulstart im Herbst: Singen im Freien, Biologie im Park und Gurgel-Monitoring.

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Bildungsminister Heinz Faßmann präsentierte die Pläne für den Schulstart im Herbst: Singen im Freien, Biologie im Park und Gurgel-Monitoring.

Vergangenen Montag präsentierte Bildungsminister Heinz Faßmann seinen Fahrplan für den Schulstart im Herbst. Geplant ist demnach ein normaler Regelbetrieb ohne halbierte Klassen oder Schichtunterricht. Faßmann sprach sich gegen das Tragen von Masken im Unterricht aus. Stattdessen setzt er auf häufiges Lüften. Konkret sollen in den Räumen alle 20 Minuten für fünf Minuten die Fenster geöffnet werden. Darüber hinaus soll so viel Unterricht wie möglich im Freien stattfinden. Etwa im Fach Biologie. Auch soll eine Durchmischung der Klassengemeinschaft minimiert werden. Stichwort Pausengestaltung.

Zudem wird die ab Herbst geltende Corona-Ampel für Schulen synchronisiert. So bedeutet „Grün“ Normalbetrieb. „Gelb“ heißt: Die Infektion schreitet voran. In so einem Fall ist etwa Singen nur noch mit Maske oder draußen erlaubt, und der Sport muss jedenfalls ins Freie verlegt werden. Springt die Ampel auf „Orange“, werden alle Schulveranstaltungen ausgesetzt. Lehrerkonferenzen dürfen dann nur noch online stattfinden. Bei den 15- bis 19-Jährigen kann die Bildungsstätte optional auf Distance Learning umstellen. Bei „Rot“ wiederum ist diese Maßnahme verpflichtend für alle Schulen und Schulstufen in der Region. Eine klare Definition, wann die Ampeln umspringen, steht indes noch aus. „Dafür braucht es die Absprache mit dem Gesundheitsressort“, erklärte Faßmann.

Vom Präsenzunterricht befreit bleiben weiter Lehrende, die einer Risikogruppe angehören oder jene, die mit Personen einer Risikogruppe zusammenleben. Wird die Situation als zu belastend empfunden, ist ein Fernbleiben auch via ärztliches Attest möglich (das gilt auch für Schülerinnen und Schüler). Anders als heuer im Frühjahr können sich Lehrer, die älter als 60 Jahre sind, nicht mehr generell freistellen lassen. Ein Schüler, bei dem der begründete Verdacht auf Coronainfektion besteht, muss in der Schule räumlich abgesondert werden. Die Gesundheitsbehörde entscheidet dann, ob das Kind abgeholt wird oder noch in der Schule getestet wird. Um an weitere Daten zu kommen, wie viele Kinder asymptomatisch infiziert sind, ist ein Monitoring geplant. In repräsentativen Stichproben soll die Gurgelwasser-Methode angewendet werden. Das diese funktioniere, habe ein Testlauf an elf Wiener Schulen gezeigt.

Vergangenen Montag präsentierte Bildungsminister Heinz Faßmann seinen Fahrplan für den Schulstart im Herbst. Geplant ist demnach ein normaler Regelbetrieb ohne halbierte Klassen oder Schichtunterricht. Faßmann sprach sich gegen das Tragen von Masken im Unterricht aus. Stattdessen setzt er auf häufiges Lüften. Konkret sollen in den Räumen alle 20 Minuten für fünf Minuten die Fenster geöffnet werden. Darüber hinaus soll so viel Unterricht wie möglich im Freien stattfinden. Etwa im Fach Biologie. Auch soll eine Durchmischung der Klassengemeinschaft minimiert werden. Stichwort Pausengestaltung.

Zudem wird die ab Herbst geltende Corona-Ampel für Schulen synchronisiert. So bedeutet „Grün“ Normalbetrieb. „Gelb“ heißt: Die Infektion schreitet voran. In so einem Fall ist etwa Singen nur noch mit Maske oder draußen erlaubt, und der Sport muss jedenfalls ins Freie verlegt werden. Springt die Ampel auf „Orange“, werden alle Schulveranstaltungen ausgesetzt. Lehrerkonferenzen dürfen dann nur noch online stattfinden. Bei den 15- bis 19-Jährigen kann die Bildungsstätte optional auf Distance Learning umstellen. Bei „Rot“ wiederum ist diese Maßnahme verpflichtend für alle Schulen und Schulstufen in der Region. Eine klare Definition, wann die Ampeln umspringen, steht indes noch aus. „Dafür braucht es die Absprache mit dem Gesundheitsressort“, erklärte Faßmann.

Vom Präsenzunterricht befreit bleiben weiter Lehrende, die einer Risikogruppe angehören oder jene, die mit Personen einer Risikogruppe zusammenleben. Wird die Situation als zu belastend empfunden, ist ein Fernbleiben auch via ärztliches Attest möglich (das gilt auch für Schülerinnen und Schüler). Anders als heuer im Frühjahr können sich Lehrer, die älter als 60 Jahre sind, nicht mehr generell freistellen lassen. Ein Schüler, bei dem der begründete Verdacht auf Coronainfektion besteht, muss in der Schule räumlich abgesondert werden. Die Gesundheitsbehörde entscheidet dann, ob das Kind abgeholt wird oder noch in der Schule getestet wird. Um an weitere Daten zu kommen, wie viele Kinder asymptomatisch infiziert sind, ist ein Monitoring geplant. In repräsentativen Stichproben soll die Gurgelwasser-Methode angewendet werden. Das diese funktioniere, habe ein Testlauf an elf Wiener Schulen gezeigt.