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Feuilleton

Paulus McLuhan

1945 1960 1980 2000 2020
1945 1960 1980 2000 2020

Der Apostel und die Globalisierung. Kritische Anmerkungen zum christlichen Globalisierungsdiskurs.

Die Globalisierung hat viele Bilder, viele Facetten: ein Weltwirtschaftsgipfel, der von einem Heer von Demonstranten und Polizei begleitet ist; die Paläste von Banken und Börsen; Bilder des 11. September; Ansichten von Menschen in Buenos Aires, die die Banken zu stürmen versuchen; Ansichten von toten Seevögeln; Bilder von Hungerkatastrophen und Krieg. Das Bild einer internationalen Kommunität, die durch den Computer miteinander in einem permanenten Dialog befindlich ist. Neue und zugleich alte Wunschträume der Technik.

Für die einen ist die Globalisierung eine gute Botschaft, sozusagen ein modernes Evangelium, wonach die Menschen dank modernster Kommunikationstechnik zu einem globalen Dorf zusammenwachsen, in dem ungehindert Waren, Nachrichten und Informationen ausgetauscht werden. Das war schon die Vision des Medientheoretikers Marshal Mc Luhan, der im Fernsehen die säkulare Verwirklichung eines christlichen Ideals sah: das geistige Zusammenwachsen der Menschen durch die Telematik des Bildschirms. Für die anderen - und das ist die Mehrzahl der Globalisierungstheoretiker - erweist sich die Globalisierung als eine schlechte Botschaft, ein Dysangelium: Kapitalismus als Religion, die alle kulturellen Traditionen und Werte unter sich begräbt und die Kluft zwischen Arm und Reich im nationalen wie internationalem Maßstab unerträglich vertieft. Im deutschen Sprachraum war es übrigens Rudi Dutschke, der als erster das Wort geprägt hat. Ganz in der Tradition eines linken Universalismus hat er bereits 1968 von der "Globalisierung der revolutionären Kräfte" für den Kampf für ein schöpferisches Leben ohne Krieg, Hunger und repressive Arbeit gesprochen.

Logik des Kapitals

Wie immer dem auch sein mag. Im Bild der einstürzenden Gebäude des World Trade Center hat das Bild von der Globalisierung seinen dramatischsten und erschütterndsten Ausdruck gefunden: Kampf der islamischen Peripherie gegen das Zentrum der Globalisierung, New York City. Von den Terroristen und ihrer heimlichen oder offenen Gefolgsschar abgesehen, gibt es wohl niemand, der politisch oder moralisch solche Attacken verteidigen würde. Aber gleichwohl gibt es eine Argumentationslinie, die besagt, dass dieser Terrorismus auch ein Symptom ist: nämlich das Symptom einer ungerechten sozialen und ökonomischen Weltordnung, in der nur noch die Logik des Kapitals und seine soziale Kälte regiert.

Dass die Globalisierung somit auch eine ethische, soziale und politische Herausforderung für die christlichen Kirchen aber auch andere Religionen darstellt, liegt auf der Hand. Gleichwohl wird die Diskussion um die Globalisierung in einer verkürzten Form geführt, und dies in zweierlei Hinsicht. Zum einen wird so getan, als ob die Globalisierung etwas ganz und gar Neues wäre; zum anderen aber wird die Globalisierung als ein primär ökonomisches Phänomen gesehen. Bei der Globalisierung geht es aber um viel mehr: um die Zukunft all jener Kulturen und Wertbestände, die älter sind als die moderne globale Marktwirtschaft. Globalisierung kann politisch, kulturell, medial und - vor allem auch - religiös verstanden werden. Nicht nur die ökonomischen Marktgesetze, sondern auch die Menschenrechte, die moderne Massenkultur, die diversen Sinnangebote und die Kommunikation sind tendenziell global, und das heißt nichts anderes als weltweit, universal geworden.

Seefahrer, Weltentdecker

Globalisierung ist historisch besehen nicht so neu, wie der Blick auf den Kolonialismus und Imperialismus des 19. Jahrhunderts zeigt. Das Wort Globus verbindet sich mit dem Nürnberger Gelehrten Martin Behaim und seinem Globus, der den Menschen der Neuzeit vor Augen führte, dass sie auf einer gemeinsamen Kugel leben. Diese Einsicht wiederum verdankt sich Seefahrern und Projektemachern, Weltentdeckern, die, begierig auf der Suche nach Gold und Gewürzen, den Planeten erschlossen und unsere reale wie mentale Befindlichkeit radikal änderten. Sie taten dies, wie etwa Christoph Columbus, nicht ohne den Verweis auf ihre Aufgabe als Christen.

Insofern lässt sich behaupten, dass die Wurzeln der Globalisierung viel weiter zurückreichen. Es sind immerhin drei religiöse Traditionen, deren Geltungsanspruch prinzipiell universal ist: das ist der Buddhismus, der die hinduistische Kultur mit ihren rigorosen Regeln und ihrem Kastenwesen hinter sich lässt; das ist der Islam, der den Partikularismus der arabischen Hirten- und Nomadenvölker im Namen des einen Gottes, Allah, überwindet; und das ist das Christentum, das sich im ersten Jahrhundert durch die Abgrenzung vom partikularen Judentum mit seinen ganz spezifischen Regulierungen des alltäglichen Lebens etabliert. Christ, Buddhist oder Muslim kann jeder Mensch sein, unabhängig von seiner kulturellen Herkunft, seiner Sprache, seinem Geschlecht, seiner Hautfarbe.

Die Briefe des Paulus

Man darf die Wucht dieser religiösen und kulturellen Globalisierungsbewegungen nicht unterschätzen: Sie haben lokale religiöse Traditionen zerstört, zum Teil auch integriert, und sie haben eben jene Wirkung, die uns heute so sehr beschäftigt: Homogenisierung, Vereinheitlichung von Lebensstilen und -auffassungen.

Das durch den Apostel Paulus gestiftete Christentum ist von seiner ganzen Anlage her global oder, um ein anderes Wort zu verwenden, universal konzipiert gewesen. Die Botschaft Christi richtet sich an alle Menschen, ungeachtet ihrer Herkunft, ihres Geschlechtes, ihrer Sprache, ihrer Hautfarbe, wie der berühmte Missionsbefehl, wie ihn Matthäus überliefert hat, zum Ausdruck bringt: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker; taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe." Wie die Briefe des Paulus an die verschiedenen, über den ganzen römischen Herrschaftsbereich verstreuten frühchristlichen Gemeinden zeigen, versteht Paulus seine Rolle durchaus im Sinne der universellen Mission, die der auferstandene Jesus verkündet. Der eigenwillige slowenische Philosoph Slavoj Zizek spricht davon, dass der "authentische Charakter des Christentums", der erstmals von Paulus formuliert wurde, heute "massiven Angriffen ausgesetzt" sei, und er plädiert gegen partikularistische und kulturalistische Strömungen, wie sie sich nicht zuletzt auch bei den Globalisierungskritikern finden, für die Botschaft des Paulus.

Die Wirkung dieses globalen Anspruches, der herrschaftspolitisch in der Transformation des Römischen Reiches in ein christlich legitimiertes Imperium seinen Niederschlag gefunden hat, war historisch gesehen natürlich überaus zwiespältig: Er hat die Kreuzzüge und den Kolonialismus seit dem 16. Jahrhundert oder den Antisemitismus ebenso befördert wie die Idee der Menschenrechte. Der Kolonialismus zwischen 1600 und 1900 hat sich stets der universalen Botschaft des Christentums bedient, um die Herrschaftsansprüche gegenüber den neuen, nichteuropäischen Völkern zu rechtfertigen, aber es waren auch Christen, die zum Teil mit scharfen Worten Sklaverei, Unterdrückung und Diskriminierung als mit der christlichen Botschaft unvereinbar verurteilt haben. Es waren Christen, die den Genozid an Indianern verübten, und es waren Christen, die dies nachhaltig verurteilt haben. So hat die christliche Ethik zugleich den kritischen Maßstab für die Bewertung des durchaus irdischen, in Macht und Besitzgier verstrickten Christentums geliefert.

Kosmopolitische Botschaft

Die globale Tradition des Christentums verpflichtet die Kirchen zu einer Position jenseits der schieren Negation der Globalisierung. Bei der Diskussion um die Globalisierung kann es also nur um die Gestaltung und Organisation einer global gewordenen Welt gehen. Christliche Kirchen verrieten ihre kosmopolitische Botschaft, würden sie sich in den Dienst partikularistischer, neonationalistischer, postkolonialer oder fremdenfeindlicher Bestrebungen stellen.

Um glaubhaft zu wirken, müssen Wertegemeinschaften wie die Kirchen sich daher auch in den neuen kulturellen Räumen positionieren, die durch den globalen Transfer von Geld, Kapital, Waren, Wissen und kulturellen Traditionen entstanden sind. So wäre die eigentliche Herausforderung für die Kirchen heute, dass sie sich der weltweiten Religion des totalen Marktes gegenübersehen, die ihre Armut an Transzendenz durch ein Übermaß an protziger Selbstdemonstration zur Schau stellt.

Der Text ist ein Vorabdruck aus dem Band "Niemand zu Hause. Essays zu Kultur, Globalisierung und neuer Ökonomie", der Anfang April im Czernin Verlag erscheinen wird.

Der Apostel und die Globalisierung. Kritische Anmerkungen zum christlichen Globalisierungsdiskurs.

Die Globalisierung hat viele Bilder, viele Facetten: ein Weltwirtschaftsgipfel, der von einem Heer von Demonstranten und Polizei begleitet ist; die Paläste von Banken und Börsen; Bilder des 11. September; Ansichten von Menschen in Buenos Aires, die die Banken zu stürmen versuchen; Ansichten von toten Seevögeln; Bilder von Hungerkatastrophen und Krieg. Das Bild einer internationalen Kommunität, die durch den Computer miteinander in einem permanenten Dialog befindlich ist. Neue und zugleich alte Wunschträume der Technik.

Für die einen ist die Globalisierung eine gute Botschaft, sozusagen ein modernes Evangelium, wonach die Menschen dank modernster Kommunikationstechnik zu einem globalen Dorf zusammenwachsen, in dem ungehindert Waren, Nachrichten und Informationen ausgetauscht werden. Das war schon die Vision des Medientheoretikers Marshal Mc Luhan, der im Fernsehen die säkulare Verwirklichung eines christlichen Ideals sah: das geistige Zusammenwachsen der Menschen durch die Telematik des Bildschirms. Für die anderen - und das ist die Mehrzahl der Globalisierungstheoretiker - erweist sich die Globalisierung als eine schlechte Botschaft, ein Dysangelium: Kapitalismus als Religion, die alle kulturellen Traditionen und Werte unter sich begräbt und die Kluft zwischen Arm und Reich im nationalen wie internationalem Maßstab unerträglich vertieft. Im deutschen Sprachraum war es übrigens Rudi Dutschke, der als erster das Wort geprägt hat. Ganz in der Tradition eines linken Universalismus hat er bereits 1968 von der "Globalisierung der revolutionären Kräfte" für den Kampf für ein schöpferisches Leben ohne Krieg, Hunger und repressive Arbeit gesprochen.

Logik des Kapitals

Wie immer dem auch sein mag. Im Bild der einstürzenden Gebäude des World Trade Center hat das Bild von der Globalisierung seinen dramatischsten und erschütterndsten Ausdruck gefunden: Kampf der islamischen Peripherie gegen das Zentrum der Globalisierung, New York City. Von den Terroristen und ihrer heimlichen oder offenen Gefolgsschar abgesehen, gibt es wohl niemand, der politisch oder moralisch solche Attacken verteidigen würde. Aber gleichwohl gibt es eine Argumentationslinie, die besagt, dass dieser Terrorismus auch ein Symptom ist: nämlich das Symptom einer ungerechten sozialen und ökonomischen Weltordnung, in der nur noch die Logik des Kapitals und seine soziale Kälte regiert.

Dass die Globalisierung somit auch eine ethische, soziale und politische Herausforderung für die christlichen Kirchen aber auch andere Religionen darstellt, liegt auf der Hand. Gleichwohl wird die Diskussion um die Globalisierung in einer verkürzten Form geführt, und dies in zweierlei Hinsicht. Zum einen wird so getan, als ob die Globalisierung etwas ganz und gar Neues wäre; zum anderen aber wird die Globalisierung als ein primär ökonomisches Phänomen gesehen. Bei der Globalisierung geht es aber um viel mehr: um die Zukunft all jener Kulturen und Wertbestände, die älter sind als die moderne globale Marktwirtschaft. Globalisierung kann politisch, kulturell, medial und - vor allem auch - religiös verstanden werden. Nicht nur die ökonomischen Marktgesetze, sondern auch die Menschenrechte, die moderne Massenkultur, die diversen Sinnangebote und die Kommunikation sind tendenziell global, und das heißt nichts anderes als weltweit, universal geworden.

Seefahrer, Weltentdecker

Globalisierung ist historisch besehen nicht so neu, wie der Blick auf den Kolonialismus und Imperialismus des 19. Jahrhunderts zeigt. Das Wort Globus verbindet sich mit dem Nürnberger Gelehrten Martin Behaim und seinem Globus, der den Menschen der Neuzeit vor Augen führte, dass sie auf einer gemeinsamen Kugel leben. Diese Einsicht wiederum verdankt sich Seefahrern und Projektemachern, Weltentdeckern, die, begierig auf der Suche nach Gold und Gewürzen, den Planeten erschlossen und unsere reale wie mentale Befindlichkeit radikal änderten. Sie taten dies, wie etwa Christoph Columbus, nicht ohne den Verweis auf ihre Aufgabe als Christen.

Insofern lässt sich behaupten, dass die Wurzeln der Globalisierung viel weiter zurückreichen. Es sind immerhin drei religiöse Traditionen, deren Geltungsanspruch prinzipiell universal ist: das ist der Buddhismus, der die hinduistische Kultur mit ihren rigorosen Regeln und ihrem Kastenwesen hinter sich lässt; das ist der Islam, der den Partikularismus der arabischen Hirten- und Nomadenvölker im Namen des einen Gottes, Allah, überwindet; und das ist das Christentum, das sich im ersten Jahrhundert durch die Abgrenzung vom partikularen Judentum mit seinen ganz spezifischen Regulierungen des alltäglichen Lebens etabliert. Christ, Buddhist oder Muslim kann jeder Mensch sein, unabhängig von seiner kulturellen Herkunft, seiner Sprache, seinem Geschlecht, seiner Hautfarbe.

Die Briefe des Paulus

Man darf die Wucht dieser religiösen und kulturellen Globalisierungsbewegungen nicht unterschätzen: Sie haben lokale religiöse Traditionen zerstört, zum Teil auch integriert, und sie haben eben jene Wirkung, die uns heute so sehr beschäftigt: Homogenisierung, Vereinheitlichung von Lebensstilen und -auffassungen.

Das durch den Apostel Paulus gestiftete Christentum ist von seiner ganzen Anlage her global oder, um ein anderes Wort zu verwenden, universal konzipiert gewesen. Die Botschaft Christi richtet sich an alle Menschen, ungeachtet ihrer Herkunft, ihres Geschlechtes, ihrer Sprache, ihrer Hautfarbe, wie der berühmte Missionsbefehl, wie ihn Matthäus überliefert hat, zum Ausdruck bringt: "Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker; taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe." Wie die Briefe des Paulus an die verschiedenen, über den ganzen römischen Herrschaftsbereich verstreuten frühchristlichen Gemeinden zeigen, versteht Paulus seine Rolle durchaus im Sinne der universellen Mission, die der auferstandene Jesus verkündet. Der eigenwillige slowenische Philosoph Slavoj Zizek spricht davon, dass der "authentische Charakter des Christentums", der erstmals von Paulus formuliert wurde, heute "massiven Angriffen ausgesetzt" sei, und er plädiert gegen partikularistische und kulturalistische Strömungen, wie sie sich nicht zuletzt auch bei den Globalisierungskritikern finden, für die Botschaft des Paulus.

Die Wirkung dieses globalen Anspruches, der herrschaftspolitisch in der Transformation des Römischen Reiches in ein christlich legitimiertes Imperium seinen Niederschlag gefunden hat, war historisch gesehen natürlich überaus zwiespältig: Er hat die Kreuzzüge und den Kolonialismus seit dem 16. Jahrhundert oder den Antisemitismus ebenso befördert wie die Idee der Menschenrechte. Der Kolonialismus zwischen 1600 und 1900 hat sich stets der universalen Botschaft des Christentums bedient, um die Herrschaftsansprüche gegenüber den neuen, nichteuropäischen Völkern zu rechtfertigen, aber es waren auch Christen, die zum Teil mit scharfen Worten Sklaverei, Unterdrückung und Diskriminierung als mit der christlichen Botschaft unvereinbar verurteilt haben. Es waren Christen, die den Genozid an Indianern verübten, und es waren Christen, die dies nachhaltig verurteilt haben. So hat die christliche Ethik zugleich den kritischen Maßstab für die Bewertung des durchaus irdischen, in Macht und Besitzgier verstrickten Christentums geliefert.

Kosmopolitische Botschaft

Die globale Tradition des Christentums verpflichtet die Kirchen zu einer Position jenseits der schieren Negation der Globalisierung. Bei der Diskussion um die Globalisierung kann es also nur um die Gestaltung und Organisation einer global gewordenen Welt gehen. Christliche Kirchen verrieten ihre kosmopolitische Botschaft, würden sie sich in den Dienst partikularistischer, neonationalistischer, postkolonialer oder fremdenfeindlicher Bestrebungen stellen.

Um glaubhaft zu wirken, müssen Wertegemeinschaften wie die Kirchen sich daher auch in den neuen kulturellen Räumen positionieren, die durch den globalen Transfer von Geld, Kapital, Waren, Wissen und kulturellen Traditionen entstanden sind. So wäre die eigentliche Herausforderung für die Kirchen heute, dass sie sich der weltweiten Religion des totalen Marktes gegenübersehen, die ihre Armut an Transzendenz durch ein Übermaß an protziger Selbstdemonstration zur Schau stellt.

Der Text ist ein Vorabdruck aus dem Band "Niemand zu Hause. Essays zu Kultur, Globalisierung und neuer Ökonomie", der Anfang April im Czernin Verlag erscheinen wird.