Digital In Arbeit

Alles unter einem Dach

Immobilien gelten als krisensicher. Je nach Verwendung können sie auch noch sehr ertragreich sein. Und sind somit für die Pensionsvorsorge ideal.

Wenn man sich umhört, was die ideale Pensionsvorsorge bieten sollte, kommt meist prompt die Antwort: "Hohe Erträge und absolute Sicherheit." Gefolgt von resigniertem Achselzucken und der Meinung, dass diese Kombination leider nicht existiere.

Dabei gibt es eine Anlageform, die genau diesen Kriterien entspricht. Nur denkt man im Zusammenhang mit der Pensionsvorsorge oft gar nicht daran: Bausparen. Mehr als fünf Millionen Österreicher tun es, fast zwei Millionen davon bei der Raiffeisen Bausparkasse, und lukrieren auf diese Art eine Rendite, die einer Sparbuchverzinsung von 4,8 Prozent entspricht. Warum sollte man diese Option nicht auch für die Pensionsvorsorge nutzen?

Der Staat fördert Bausparverträge mit einer jährlichen Prämie von heuer 40 Euro für die höchstmögliche prämienbegünstigte Einzahlung von 1.000 Euro. Und obwohl dieses Jahr langsam schon zu Ende geht, ist es noch nicht zu spät: Auch wer erst jetzt einsteigt, kann sich die volle Prämie sichern, die jeder in Österreich steuerpflichtige Bausparer erhält.

Sicher und ertragreich

Trotz attraktiver Renditen kann sich der Anleger sicher fühlen: Die seit Jahrzehnten selbstverständliche Kapitalgarantie sorgt dafür, dass das Kapital absolut sicher veranlagt wird und die Verzinsung ebenso gewiss ist wie die staatlichen Prämien. Dennoch muss man auf Flexibilität nicht verzichten. Sowohl die Höhe als auch der Zeitpunkt der Einzahlungen können individuell festgelegt werden. Dabei ist von monatlichen Beiträgen bis zu einer Einmalzahlung alles möglich, wobei aber die Einmalzahlung den höchsten Ertrag erzielt. Wer beispielsweise heuer im Dezember 7.000 Euro einzahlt, muss danach nur noch sechs Jahre abwarten und hat dann ein Gesamtguthaben von 8.659 Euro! Aber auch, wer im Dezember noch 1.000 Euro für das heurige Jahr und dann noch sechs Jahre lang monatlich 83,34 Euro einzahlt, hat am Ende 8.059 Euro, über die er frei verfügen oder die er weiter veranlagen kann.

Mit dem Geld lässt sich etwa der lang gehegte Traum von den eigenen vier Wände erfüllen, die auch ein zentraler Faktor der finanziellen Zukunftssicherung sind, wie eine Studie des Bonner Forschungsinstitutes "Empirica" ergab: Jene Haushalte, die im Laufe ihres Lebens Wohneigentum gebildet haben, verfügen im Alter über mehr als zehn Mal so viel Vermögen wie vergleichbare Mieterhaushalte.

Den Weg zu dieser finanziellen Sicherheit erleichtert die Raiffeisen Bausparkasse ihren Kunden mit einem zinsgünstigen Darlehen bis zu einer Höhe von 150.000 Euro pro Person, das am Ende der Laufzeit des Bausparvertrages für die Wohnraumbeschaffung oder -sanierung verfügbar ist. Auch hier steht die Sicherheit im Vordergrund: Der Kredit wird mit maximal sechs Prozent verzinst, es gibt also während der Laufzeit keine bösen Überraschungen, denn die maximalen Rückzahlungsraten sind von vornherein berechenbar und bleiben transparent.

Vermieten und vorsorgen

Aber nicht nur zur Verwirklichung der eigenen Wohnwünsche lässt sich das Bauspardarlehen in Verbindung mit dem angesparten Betrag aus dem Bausparvertrag verwenden. Optimal, um sich für die Pension abzusichern, ist auch eine Vorsorgewohnung, die mit dem Ziel der Vermietung angeschafft wird. Die Mieteinnahmen bilden ein attraktives Zusatzeinkommen, und durch die zu erwartende Wertsteigerung bei Immobilien und die laufende Indexanpassung der Mieteinkünfte ergibt sich eine vermögensbildende, krisensichere Investition.

Die Vorteile einer Vorsorgewohnung im Vergleich zu einer Immobilie für eigene Wohnzwecke zeigen sich aber nicht nur in den Mieteinnahmen. Schon zum Zeitpunkt des Kaufs kann der Anleger zahlreiche Vorteile für sich nutzen. Denn durch die Tätigkeit als Vermieter wird er Unternehmer im Sinne des Umsatzsteuergesetzes, erlangt also das Recht auf Vorsteuerabzug und erwirbt die Wohnung zum Nettokaufpreis. Zudem ergeben sich für Investoren ab einer Steuerprogressionsstufe von 41 Prozent aufgrund der Progressionsstufe zusätzliche Einkommensteuervorteile. Und sollte die Wohnung später einmal weiterverkauft werden, fällt für den Veräußerungsgewinn keine Einkommensteuer an, sofern die Immobilie nicht vor Ablauf von zehn Jahren ab Kaufdatum wieder veräußert wird.

Ideal für die Vorsorge eignen sich Ein- bis Zweizimmerwohnungen mit einer Größe zwischen 30 und 55 Quadratmetern Wohnfläche. Entscheidend ist dabei ein Standort mit guter Verkehrsanbindung und Nahversorgungseinrichtungen. Neben einem funktionellen Grundriss sollte Wert auf eine voll eingerichtete Küche, ein gut ausgestattetes Bad und Parkettböden gelegt werden.

Alles aus einer Hand

Die Raiffeisen Leasing betreut derzeit rund 60 Vorsorgewohnungen in Wien-Hietzing und Wien-Wieden, die diesen Kriterien entsprechen. Einige der attraktiven Wohnungen können noch zu einem Nettopreis ab etwa 2.000 Euro pro Quadratmeter erworben werden. Das Institut übernimmt dabei nicht nur Errichtung und Verkauf der Wohnungen, sondern bietet ein komplettes Dienstleistungspaket: Die Wohnungen werden optimal ausgestattet, Koordination und Unterstützung bei der vertraglichen und rechtlichen Abwicklung werden ebenso geboten wie die steuerliche Konzeption und Optimierung oder die Aufbereitung der Unterlagen für die jährliche Einkommensteuererklärung. Die Mitarbeiter der Raiffeisen Leasing kümmern sich zusätzlich auch noch um die Erstvermietung, auf Wunsch des Kunden sogar um die Folgevermietung.

Die Anleger können mit einer Rendite nach Steuern von etwa 5,5 Prozent rechnen - ein Wert, der sich auch gegenüber anderen Anlageformen sehen lassen kann.

Weitere Informationen im Internet:

www.wohnbausparen.at

www.raiffeisen-leasing.at

Ein Thema. Viele Standpunkte. Im FURCHE-Navigator weiterlesen.

FURCHE-Navigator Vorschau