Pörksen - © Foto: picturedesk.com / dpa / Sebastian Gollnow
Medien

Bernhard Pörksen: Journalismus in der Krise

1945 1960 1980 2000 2020

Wir erleben im Moment Journalismus als so wichtig wie nie und so bedroht wie selten zuvor, meint der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen.

1945 1960 1980 2000 2020

Wir erleben im Moment Journalismus als so wichtig wie nie und so bedroht wie selten zuvor, meint der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen.

Verlautbarungsorgan der Regierungen? Verbreiter von Verschwörungstheorien? Medien geraten auch in der Krise unter vielfältigen Verdacht. Sie haben ihre Sache aber bislang recht gut gemacht, sagt der Tübinger Medienwissenschaftler und Zeitdiagnostiker Bernhard Pörksen.

DIE FURCHE: In den Wochen der Pandemie haben auch die Medien eine große Rolle gespielt. Was haben diese Entwicklungen bislang mit den Medien gemacht?
Bernhard Pörksen:
Als einen zentralen Effekt der Pandemie im öffentlichen Raum will ich die Gleichzeitigkeit des Verschiedenen nennen. Wir haben gleichzeitig glänzenden Journalismus gesehen, Erklärstücke, die Demontage von Fake-News, die Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien, eine Begleitung des medizinisch Gebotenen. Es gab gleichzeitig Ende März/Anfang April eine Phase, in der der politische Journalismus mehr auf eine Debatte hätte drängen müssen. Es hat sich da auch die Krise des gedruckten und des lokalen Journalismus dramatisch zugespitzt, es gab Anzeigenverluste bis zu 80 Prozent.

Und wenn man diese Formel von der Gleichzeitigkeit des Verschiedenen noch einmal anders betrachtet, so kann man sagen: Wir erleben im Moment: Journalismus ist so wichtig wie nie und so bedroht wie selten zuvor. Wichtig ist der Journalismus als Sortierinstanz, als kritisches Widerlager. Und bedroht ist er in seiner ökonomischen Existenz aufgrund der Anzeigenfinanzierung und der Kannibalisierung der Werbemärkte durch die großen Player wie Google, Facebook, YouTube.

Verlautbarungsorgan der Regierungen? Verbreiter von Verschwörungstheorien? Medien geraten auch in der Krise unter vielfältigen Verdacht. Sie haben ihre Sache aber bislang recht gut gemacht, sagt der Tübinger Medienwissenschaftler und Zeitdiagnostiker Bernhard Pörksen.

DIE FURCHE: In den Wochen der Pandemie haben auch die Medien eine große Rolle gespielt. Was haben diese Entwicklungen bislang mit den Medien gemacht?
Bernhard Pörksen:
Als einen zentralen Effekt der Pandemie im öffentlichen Raum will ich die Gleichzeitigkeit des Verschiedenen nennen. Wir haben gleichzeitig glänzenden Journalismus gesehen, Erklärstücke, die Demontage von Fake-News, die Auseinandersetzung mit Verschwörungstheorien, eine Begleitung des medizinisch Gebotenen. Es gab gleichzeitig Ende März/Anfang April eine Phase, in der der politische Journalismus mehr auf eine Debatte hätte drängen müssen. Es hat sich da auch die Krise des gedruckten und des lokalen Journalismus dramatisch zugespitzt, es gab Anzeigenverluste bis zu 80 Prozent.

Und wenn man diese Formel von der Gleichzeitigkeit des Verschiedenen noch einmal anders betrachtet, so kann man sagen: Wir erleben im Moment: Journalismus ist so wichtig wie nie und so bedroht wie selten zuvor. Wichtig ist der Journalismus als Sortierinstanz, als kritisches Widerlager. Und bedroht ist er in seiner ökonomischen Existenz aufgrund der Anzeigenfinanzierung und der Kannibalisierung der Werbemärkte durch die großen Player wie Google, Facebook, YouTube.

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DIE FURCHE: In Ihrem jüngsten Buch „Die Kunst des Miteinander-Redens“ (Hanser 2020) sprechen Sie von der „Gesellschaft der Gleichzeitigkeiten“. Das, was mit den Medien zur Coronazeit geschieht, erscheint als eine Fortführung dieses Befundes.
Pörksen:
Genau. Das bedeutet auch, dass wir – insbesondere getrieben durch das Netz – eine Pluralisierung von Öffentlichkeiten erleben, sodass es zunehmend schwieriger und unseriöser wird, den einen Trend zu behaupten, zu sagen: So und nur so verläuft die Entwicklung. Das Netz ist wie die Erfindung des Neonlichts: Andere Medien hatten den Charakter von Kerzen oder Öllampen. Das Netz ist Neonlicht in dem Sinne, dass es die Kontraste, die Differenzen gerade in ihrer radikalen Unterschiedlichkeit scharfkantig und granular sichtbar macht. Insofern ist die Rede von der Gleichzeitigkeit des Verschiedenen der Einsicht geschuldet, dass wir in die Welt der Differenzen hingestürzt sind und dass das Netz eine Art Medienmaschine ist, die auf der Weltbühne diese Unterschiedlichkeiten in radikaler Unmittelbarkeit sichtbar macht.

DIE FURCHE: In der Coronazeit sind klassische Medien wie öffentlichrechtliche Sender wichtig geworden wie schon lange nicht mehr.
Pörksen:
Im ganz konkreten Mediennutzungsverhalten erleben wir eine Teilung der Medienwelt. Die große Mehrheit der Bevölkerung – 60 bis 80 Prozent – hat sich besonders in der Hochphase der Pandemie den seriösen Medien zugewandt – dem öffentlichrechtlichen Rundfunk, den Qualitätszeitungen – und ihren Wert neu erkannt. Wenn Katastrophen her einbrechen, erinnern sich Menschen der Möglichkeit, besonders gehärtete, ausgesuchte, aufwendig recherchierte Informationen zu konsumieren.

Journalismus ist so wichtig wie nie und so bedroht wie selten zuvor.

Gleichzeitig hat es Gruppen gegeben – in Deutschland 20 bis 30 Prozent –, die sich entschieden sogenannten „alternativen Medien“ zugewandt haben, also Medien, die den Sinn der Corona-Maßnahmen massiv bezweifeln, die Verschwörungstheorien verbreiten und zum Teil schlicht Unsinn über das Infektionsgeschehen von sich geben. Diese Zweiteilung der Medienwelt lässt sich beobachten, man kann sie anekdotisch daran festmachen, dass es in der klassischen Medienwelt in Deutschland schlechthin den einen Corona-Erklärer gibt, den Virologen Christian Drosten, auf YouTube aber gleich dahinter folgt Wolfgang Wodarg, der versucht, die Gefährlichkeit dieses Virus auf komplett unseriöse Art abzustreiten.

DIE FURCHE: Die Wirkmächtigkeit von Qualitätsmedien ist klar geworden, auf der anderen Seite werden diese Medien kritisiert – dass sie im Spagat zwischen staatstragend und machtkritisch sich zu sehr auf die Seite der Regierungen gestellt haben. Wir kennen ja seit dem Irakkrieg den Vorwurf des embedded journalism, dass da die US-Medien auf alles, was ihre Regierung wollte, unkritisch eingestiegen seien.
Pörksen:
Es gab unterschiedliche Phasen situativ gebotenen Informations- und Verlautbarungsjournalismus. Man hat erklärt und beschrieben, was es an Regierungsmaßnahmen gibt, ohne groß zu diskutieren. Mir scheint das wenig überraschend und auch nicht sonderlich kritikwürdig. Was hätte man anders machen sollen in einer solchen Situation, in der alle – auch Journalisten – betroffen sind? Es gab dann eine zweite Phase, wo jedenfalls in Deutschland versucht wurde, eine Debatte über den Exit aus den Corona-Maßnahmen hintanzuhalten.

Ich habe es da für problematisch gehalten, dass Bundesregierung und Ministerpräsidenten unisono wie aus einem Handbuch des Krisenmanagements heraus mit einer Stimme gesprochen haben: bloß keine Exit-Diskussion. Damit wurde aber die Frage der Zukunftsperspektive gleichsam mit abgeräumt – wie sieht der Gesamtplan aus, wie sehr muss man den Blick weiten, um die Kollateralschäden in den Blick zu nehmen? Diese Phase war dann aber Anfang April wieder vorbei. Hier haben seriöse Journalisten auf eine öffentliche Debatte gedrängt, und die Kontroverse unter den Virologen zum Thema gemacht.

Bernhard Pörksen

Bernhard Pörksen ist seit 2008 Professor für Medienwissenschaft an der Uni Tübingen und Autor von „Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung“ (2018).

Bernhard Pörksen ist seit 2008 Professor für Medienwissenschaft an der Uni Tübingen und Autor von „Die große Gereiztheit. Wege aus der kollektiven Erregung“ (2018).

DIE FURCHE: Das heißt aber, die Virologen selber wussten und wissen nicht, was das Richtige ist.
Pörksen:
Im Grunde genommen geht es darum, aus journalistischer Sicht ein Kunststück zu vollbringen, nämlich mit elementarer Ungewissheit umzugehen – wenn man so will: sagen, was ist, ohne dass man mit Gewissheit sagen könnte, was im Einzelnen zutrifft. Denn vieles ist mit Blick auf dieses Virus nach wie vor unklar. Insofern würde ich doch bilanzieren, dass in der Summe, abgesehen von der Phase, in der der politische Journalismus zu stark gezögert hat, es doch eine gelungene Form der Auseinandersetzung gab. Hierzu gehört auch die Selbstkritik des Journalismus in Deutschland, aber auch in Österreich. Man hat sich gefragt, wie weit man da embedded journalism macht. Da hat der seriöse Journalismus gut gearbeitet. Während der Boulevard …

DIE FURCHE: … die Kampagne der Bild-Zeitung gegen den Virologen Drosten wurde auch in Österreich diskutiert …
Pörksen:
… hier hat man auf eine ganz kenntnisfreie Weise den wissenschaftlichen Diskussions- und Erkenntnisprozess selbst skandalisiert und dann gefragt: Wieso können sich die Virologen nicht endlich einmal einig sein? Das ist natürlich absurd vor dem Hintergrund, dass man dieses Virus erst wenige Monate kennt und dass es zum wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritt gehört, die Hypothesen immer wieder zu ändern und zu befragen.

Niemand kann heute im Ernst behaupten, dass diejenigen, die den Staat verachten, besser aus dieser Krise herauskommen.

DIE FURCHE: Beim Konflikt Drosten-­Bild­-Zeitung hat die Öffentlichkeit erfahren, dass sich wissenschaftliche Studien, bis sie veröffentlicht werden, einer Diskussion unterziehen, dass also verschiedene Wissenschaftler in Fachforen Stellung nehmen und dass das ins endgültige Ergebnis einfließt. Diese Erkenntnis hat es in der Öffentlichkeit bislang nicht wirklich gegeben. Hat Bild da nicht – unfreiwillig – zu einem Lerneffekt beigetragen?
Pörksen:
Na ja. Bild hat versucht, Drosten zu demontieren und zu attackieren. Und sie haben das getan, indem sie die wissenschaftliche Normalität als eine Art Skandal beschrieben haben nach dem Motto: Ihr habt ja unterschiedliche Auffassungen und Hypothesen, und ihr kritisiert euch ja! Das ist aber wissenschaftliche Normalität. Hier liegt in der Bild-Zeitung ein grundsätzliches Missverständnis vor, was Wissenschaft ausmacht. Interessant ist an diesem Fall auch, dass die Demontage nicht mehr gelungen, die Kampagnenfähigkeit von Bild ganz eindeutig gebrochen ist. Es haben sich andere Zeitungen und Medien, es hat sich die vierte Gewalt des klassischen Journalismus mit großer Entschiedenheit und Lust positioniert, aber auch die fünfte Gewalt der vernetzten vielen. Viele Menschen, die auf Social Media unterwegs sind, haben die Bild-Zeitung kritisiert.

DIE FURCHE: Sie entdecken also viele Lerneffekte ...
Pörksen
: ... aber ich bin skeptisch, ob sich diese auch übertragen lassen. Wenn diese Pandemie so etwas wie einen Lerneffekt in der Gesellschaft hat, dann macht sie deutlich, dass der Austausch von wissenschaftlichem Wissen, das Hören auf Experten sinnvoll, die neoliberale Staatsverachtung jedoch fahrlässig ist. Niemand kann heute im Ernst behaupten, dass diejenigen, die den Staat verachten, besser aus dieser Krise herauskommen. Man denke an Donald Trump oder auch an BorisJohnson. Wenn es einen positiven Kerneffekt gibt, dann wurden breite Bevölkerungskreise in den wissenschaftlichen Erkenntnisprozess eingeweiht. Es hat auch ein Zusammenspiel von Experten und sogenannten Laien gegeben. Die „Laien“ haben in unterschiedlichen Ländern sehr viel früher verstanden, wie wichtig Masken sein könnten. Das ist interessant, während Experten allerorten noch gewarnt haben, wir brauchen die Masken jetzt im OP ...

DIE FURCHE: Sie haben von der fünften Gewalt gesprochen, nach der vierten Gewalt, den Medien; Sie meinen damit die vernetzte Gesellschaft.
Pörksen:
Es gibt beides – die 20 Prozent, die ein wütendesGegeneinander befördern, die die„alternativen“ Medien konsumieren, die Verschwörungsmythen anhängen. Aber es gibt auch diejenigen, die sich in ganz anderer Entschiedenheit den klassischen Informationsmedien zuwenden und sich solidarisch zeigen. Also auch hier orte ich eine Gleichzeitigkeit des Verschiedenen. Das bleibt meine Diagnoseformel.

Es braucht in diesen Zeiten einen neuen Pakt zwischen einem medienmächtig gewordenen Publikum und einem Journalismus, der um Qualität ringt.

DIE FURCHE: Vor dem Februar sind in medienpolitischen Diskussionen die Bedrohung sowie die Beförderung von Populismus und Polarisierung durch Facebook, Google & Co. im Mittel­ punkt der Auseinandersetzung gestanden. Ist diese Bedrohung nun geringer?
Pörksen:
Nein. Wir haben einen gigantischen Zuwachs der Plattformen im Zuge der Coronakrise. Wenn es ökonomisch gesehen Gewinner der Krise gibt, dann sind das Facebook, Google, YouTube, Amazon: Die haben ihre Marktstellung noch einmal in massiverer Weise ausgebaut. Und natürlich auch in Teilen offenbart, wie willkürlich und erratisch sie mit Information umgehen. Wesentliche Teile des Publikums haben sich aber nach meiner Wahrnehmung wirklich vernünftig verhalten, seriöse Medien konsumiert. 20 bis 30 Prozent sind dagegen in diesen anderen Medienwelten unterwegs.

DIE FURCHE: Sie propagieren die „redaktionelle Gesellschaft“, dass also jeder mit der Wirkungsweise der Medien vertraut ist. Was heißt das in der Coronazeit?
Pörksen:
Wir haben gesehen, wie groß die Medienbildungslücke in Teilen der Gesellschaft ist. Wenn man im Ernst Wolfgang Wodarg einem Christian Drosten als Experten vorzieht oder sich vom Verschwörungstheoretiker Ken Jebsen glaubt informieren zu lassen, der auch mit antisemitischen Codes spielt, dann ist hier Bildungsbedarf. Mir ist im Zuge der Pandemie noch einmal deutlich geworden, wie wichtig eine Vision von Medienbildung ist.

Mit „redaktioneller Gesellschaft“ meine ich eine Gesellschaft, in der die Maximen, Ideale und Prinzipien des guten Journalismus ein Element der Allgemeinbildung werden. Sie lauten beispielsweise: „Prüfe erst, publiziere später. Höre auch die andere Seite. Analysiere deine Quellen. Mache ein Ereignis nicht größer, als es ist.“ Diese Maximen sollten heute in der Schule gelehrt und gelernt werden.

DIE FURCHE: Aber auch die klassischen Medien sehen sich erst recht in der Coronazeit dem Dilemma gegenüber, dass sie diese Maximen immer schwerer erfüllen können. Der Druck, schnell zu sein, keine Zeit oder keine Ressourcen zu haben, eine Gegenmeinung einzuholen oder sich mit einer Sache vertraut zu machen …
Pörksen:
Das stimmt alles, und deshalb rede ich von einem Ideal des guten Journalismus, der real existierende Journalismus agiert mitunter ganz anders, steht aber auch unter einem besonderen Druck – insbesondere einem ökonomischen. Aber das ist noch kein Argument gegen die Bildungsvision einer redaktionellen Gesellschaft. Es braucht in diesen Zeiten einen neuen Pakt zwischen einem medienmächtig gewordenen Publikum und einem Journalismus, der um Qualität ringt. Und eine Basis für diesen Pakt ist das wechselseitige Verständnis für die Situation, die Druckverhältnisse, das Klima, in dem man heute guten Journalismus zu machen versucht.

DIE FURCHE: Medien müssen aber eine ökonomische Basis haben. In der Corona-­Krise erweist sich umso mehr, dass viele der klassischen Medien, allen voran die Printmedien, unter den herrschenden ökonomischen Bedingungen nicht mehr existieren können.
Pörksen:
Die Krise ist ja wesentlich ökonomischer Natur. Deshalb muss man über andere Formen der Finanzierung nachdenken – politikferne Stiftungen oder Subventionierung von Zustelldiensten (wie das schon geschieht) etc. Denn guter Journalismus ist tatsächlich systemrelevant. Ein Blick in die USA lehrt uns: Der Typ des skrupellosen Populisten ist der Profiteur einer veränderten Medienwelt, eines geschwächten Journalismus, der nicht mehr das Skandalöse skandalisieren kann. Der Profiteur der Zersplitterung von Öffentlichkeit, die man dann immer mehr durch neue Aufreger bedient und desorientiert.

Die Kunst des Miteinander-redens Pörksen Thun - © Foto: Hanser
© Foto: Hanser
Buch

Die Kunst des Miteinander-Redens

Von Bernhard Pörksen und Friedemann Schulz von Thun
Hanser 2020
222 S., geb., € 20,60